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Rohstoffe - AktienIndex - Analyse - COT Daten, Rohöl (CL), Fleischmärkte (FC), Weizen (W), Gold - KW 45
Sonntag, 02. November 2008 15:20:00
Ein neuer Monat - eine neue Woche! Lassen Sie uns gleich anfangen, was die neuen veröffentlichten Zahlen der COT-Daten für uns gebracht haben. Hier die wichtigsten Veränderungen bei den Märkten, dabei sind aber die Währungen nicht dabei, welche ich ja immer am Dienstag analysiere.
Markt
aktuelle Kontrakte
Veränderung der Letzten Woche
Gold
-85.076
+23.717
S&P500
-24.516
+16.088
Rohöl
+23.137
+12.915
Short
Weizen
+30.658
-7.782
Feeder Cattle
+5.032
-647
Weizen
Obwohl die Commercials seit Wochen massiv netto long in diesem markt waren und immer noch sind, der Weizen fällt immer tiefer. Die Vereinte Kraft von Fonds und den privaten Spekulanten ist dies zu verdanken. Da auch keine Unterstützung von der saisonalen Seite kam, haben die Commercials erst einmal den Wind etwas aus den Segeln genommen.
Was kann man tun? Immer mit dem Trend und dieser zeigt mit der letzten positiven Woche, wieder eine günstigen Einstieg für Shortpositionen. Durchbrechen des letzten Tiefs - Stop kurz oberhalb des Hochs der letzten Wochen. Bitte bedenken Sie aber, Sie handeln gegen die Insider!
Feeder Cattle
Wenn die Preise für das Futter (Weizen, Mais, Sojabohnen) fallen und die Tierzüchter billig Fleisch produzieren können, dann fallen natürlich auch hier die Preise!
war sind auch hier die Commercials netto long, doch dieser Markt wird auf Grund der geringen Margin von den Kleinspekulanten bestimmt. Die Insider haben hier eigentlich nur Signalwirkung und in Verbindung mit der Saisonalität funktioniert dies auch ganz gut.
Fazit: Wie bei Weizen die selbe Strategie - Shortposition aufbauen.
Rohöl - CL
Seit vier Wochen sind die Commercials netto long und dies ist seit Januar 2007 erst das dritte Mal. Kurz - es scheint eine wichtige Marke erreicht wurden zu sein, um die Produzenten und Verarbeiter von Rohöl in die "long - Positionen" zu bewegen. Der Preis ist über 50% zurück gegangen und neue "wahnsinns große" Vorkommen wurden ja auch nicht entdeckt. Gründe also, eine Boden Bildung bei Rohöl zu erwarten. Sehr interessant ist, dass sich der Markt aktuell wie "geklebt" an der saisonalen Vorgabe hält. Im Chart die rote Linie. Demnach ist bald mit einen Testen des alten Tiefs vor vier Wochen zu rechnen und danach könnte es wieder nach oben gehen.
Fazit: Bleiben Sie aus dem Markt mit neuen Positionen - Gewinnmitnahmen bei den Shortpositionen sind eine gute Überlegung!
Gold und S&P500
Kaum festigen sich die Aktienmärkte, da fällt der Goldmarkt wieder. Gold scheint selbst auf diesem Niveau keine sichere Alternative zu sein. Selbst in Russland, wo ja Gold einen sehr hohen Stellenwert besitzt, haben über 51% aller Anleger lieber die Flucht in Immobilien gesucht und nur 18% in Gold und Schmuck! Der Goldchart spiegelt dies wieder!
Interessant ist aber, dass die Commercials mit 23.137 Longkontrakten ihre Shortpositionen auf 85.076 minimiert haben. Hier scheint ein neues Denken einzusetzen. Doch aktuell ist unser System immer noch Short und liegt mit guten 16% im Plus. Im Ziel sind 680 US$ pro Unze!
Der S&P500 gehört eindeutig zu den Gewinnern der letzten Woche. Doch auch hier ist Vorsicht angesagt, die US-Wahlen stehen vor der Tür und die Banken sind immer noch kurz vor dem Abgrund. Der Boden scheint aber zu halten, doch für neue Höhenflüge müssen die 1057 gebrochen werden und aktuell sieht es nicht danach aus.
Etwas Unterstützung kommt von der Saisonalität - doch mehr auch nicht, im Gegenteil, der Markt ist sogar leicht überhitzt und sollte sich wieder etwas nach unten korrigieren.
Das dies aber nicht nur beim S&P500 so ist, sehen wir auch am Chart des DowJones. Nur die Zahlen sind anders - mehr nicht!
So - von mir war es das wieder für heute! Wir sehen uns am Dienstag wieder mit den Währungen. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche!
Mike C. Kock
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Währungen - COT Daten Analyse - Euro (EU), Schweizer Franken (CHF), DollarIndex (DX) und Japanische Yen (JY)
Montag, 27. Oktober 2008 19:39:00
Der US Dollar gewinnt weiter an Stärke und das von ihnen letzte Woche anvisierte Ziel von 84,93 im DollarIndex wurden längst erreicht. Nun stellt sich uns die Frage, wie geht es nun weiter im DollarIndex? Klar ist eines, die Währungsmärkte reagieren aktuell nicht mehr normal und vertraut. Wie sind die Fakten?
- Die Unterstützung bei 80,82 wurde nicht getestet und so ist
- aktuell der Trend stark und intakt und weiter nach oben gerichtet
negative sind, wie in der letzten Woche, die folgenden zwei Faktoren,
- die fehlende Unterstützung der Marktteilnehmer, sie halten sich zurück mit neuen Positionen Commercials (1.812 neue Shortkontrakte - damit keine richtiges Vertrauen ) und
- die saisonale Seite zeigt klar nach unten!
Die alte Widerstandslinie bei 84,93 ist jetzt die Unterstützungszone und muss halten, sonst geht es wieder abwärts. Das neue Kursziel steht nun bei 90.38.
Kommen wir zum Euro – bei dieser US-Dollare Stärke fällt er doch weiter?
Sie erinnert sich bestimmt, in der letzte Woche haben wir als „das schlimmste Ziel - 1.2714“ angegeben. Es wurde viel, viel schneller erreicht, intern rechneten wir mit zwei drei Wochen.
Alles zeigt weiter klar nach unten. Nur die Commercials mit ihren Netto long Positionen und die saisonale Seite zeigen weiter tapfer aufwärts. Dabei haben aber die Commercials ihre netto Positionen um weitere 3.003 Stück minimiert. Interessant ist auch, dass die Fonds diesen Abwärtstrend nicht voll ausspielen und letzte Woche nur 520 neue Shortkontrakte erwarben – die Optimisten im Euro sind mit 3.523 neuen Longkontrakten die Kleinspekulanten. Leider dient diese Gruppe nur als Kontraindikator.
Wird nun die Unterstützung bei 1.2500 durchbrochen, so stehen die 1,1437 als nächstes Etappenziel im Visier der Trendfolger, doch bedenken wir, 1,2500 war das Preisniveau, wo der Euro im Sommer 2006 zu seinem Höhenflug ansetzte! Es ist schon beängstigent, wie schnell Gewinne dahinschmelzen können.
Was macht der Schweizer Franken, hat es seinen Halt gefunden?Die Argumente der letzten Woche waren...
- Da sieht es mit einer Herausbildung einer W- Formation positiver aus.
- Commercials sind netto long und die
- saisonale Seite zeigt nach oben
- zwei Marken sind wichtig, die Unterstützung bei 0.8683 und der Widerstand bei 0,9284, die erste Marke muss halten und die letztere Marke angelaufen werden
Doch die Unterstützung bei 0.8683 hat nicht gehalten, dafür aber die Stärke bei 0.8572. Wird diese jetzt auch durchbrochen, sind 0.8144 auf der Kursziel Liste! Der Rest der Einschätzung von der letzten Woche bleibt weiterhin bestehen. Aktuell zählt aber nur die alte Traderweisheit: „The Trend is your friend!". Egal welche positive Meinung Sie haben, der Schweizer Franken ist stark unter Druck und will nach unten durchbrechen.
Eine sehr interessante Situation ist beim japanischen Yen enstanden. Er ist weiter nach oben gestiegen. Durchbricht er den Widerstand?Der Markt ist stark überhitzt, einerseits ein gutes Zeichen für die Stärke der Bewegung, doch auf der anderen Seite ein Warnsignal für eine bevorstehende Korrektur nach unten. Diese wird dann auch noch von der saisonalen Seite unterstützt.
Fazit. Wir empfehlen eine doppelte Strategie!- Shortposition nach unten mit Kursziel bei 0.9948 und einem Stopp oberhalb des Widerstandes!
- Longposition bei Ausbruch nach oben – Kursziel die halbe Kursspanne vom High zum Low, mit einem Stopp knapp unterhalb der Widerstandslinie.
Das war es wieder vom Währungsmarkt,– wir sehen uns wieder in der nächsten Woche - am Dienstag!
Mike C. Kock -
Rohstoffe - COT Daten Analyse KW 44 - Bean Oil (BO), Gold (GC) und Lean Hogs (LH),
Sonntag, 26. Oktober 2008 16:06:00
15.499 neue Longkontrakte wurden in der letzten Woche von den Commercials im Sojabohnen Oil gekauft, damit haben sie ihre Positionen in den netto - Bereich gebracht und sind offensichtlich stark bullisch! Doch der Blick auf den Chart zeigt ein anderes Bild - es geht weiter nach unten!
Die großen Fonds sind die Gegenspieler, sie haben ihre Shortpositionen weiter ausgebaut und setzen auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Doch vom aktuellen Preisniveau sind wir wieder in das Jahr Oktober 2006 zurück gefallen. Sie sehen es am kleinen gelben Kasten rechts - von dort ging der Kurs bis knapp auf 75 hoch - mehr als verdoppelt. Oktober 2006 und Oktober 2008 sind nicht nur vom Zeitraum ähnlich, sondern auch vom Verhalten der Marktteilnehmer.
- Die großen Fonds setzen auf fallende Kurse
- und die Commercials auf steigende - dabei sind sie fast netto long aufgestellt
Für die Commercials ist also dieses Preisniveau eindeutig zu billig und sie setzen auf eine Trendwende. Zur Unterstützung kommt nun noch die saisonale Seite, welche ein Tief anzeigt. Doch ab Mitte Januar sollten die Kurse dann wieder die volle Unterstützung der Saisonalität haben.
Fazit: Hier noch die Bodenbildung abwarten und dann mit der Trendwende auf Bean Oil setzen!
Lean Hogs
Wir haben letzte Woche schon über diesen Markt berichtet - Thema Gewinnmitnahme. Diese Woche haben aber die Commercials ihre Shortpositionen wieder weiter ausgebaut mit 3.456 neuen Kontrakten,. Damit sind sie fast neutral im Markt - wenn man die 429 Longkontrakte übersieht.
Fazit: Der Abwärtstrend ist weiter intakt und doch verstärken die Fonds immer mehr ihre Longpositionen, was zu einer Bodenbildung führen kann. Sollten auch noch die Kleinanleger auf diesen Trend wechseln, sind die Preise wieder nach oben gerichtet.
Gold
16.950 neue Longkontrakte flossen in den Goldmarkt von seitens der Commercials, das erste Achtungssignal für einen verloren geglaubten Markt. Promt reagiert auch Gold und kann sich von seinen Tiefstkursen lösen. Die Alarmsignale von den Aktienmärkten sind nicht zu übersehen!
Wer also in diesem Markt short ist - GEWINNMITNAHME nicht vergessen. Der Spread Gold long - S&P500 short dürfte aktuell nicht die schlechteste Idee sein. Als nächste Unterstützungszone für Gold wäre (wenn der S&P500 nicht weiter fällt) 680 US$.
Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart - am Dienstag sind die Währungen mit den COT Daten im Blickpunkt
Ihr Mike C. Kock


