• Ausblick auf die neue Woche - FOREX und DAX30

    Samstag, 27. Juni 2009 13:38:00

    Wochenende! ich hoffe, Sie waren zufrieden mit Ihrem Trading - denken Sie immer daran - Wer gewinnen will, muss verlieren können!

    FOREX

    Welche Währungspaare stehen nächste Woche im Focus unserer Analysen und dem späteren Trading?!

    DAX 30

    Nebenbei - diese Grafik finden Sie direkt auf der Startseite meiner Homepage - jeden Morgen zum Trading aktualisiert!

    Ein schönes Wochenende!

    Mike C. Kock

    www.Mike-Kock.de

  • Währungsmärkte - FOREX

    Dienstag, 23. Juni 2009 12:29:00

    Markt Fakten & Markt Gerüchte

    • Die konjunkturellen Hoffnungszeichen in Deutschland sind wieder da und auch die etwas besseren Stimmungsindikatoren gehen mit den realen Konjunkturdaten wieder nach oben. Doch es ist noch zu Früh, um von einer Wende zu sprechen. Die Probleme sind klar erkannt und werden versucht sie aufzulösen, doch dafür braucht es noch mehr Zeit und nicht alle Firmen sind schon auf dem sicheren Ufer!
    • Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen. Der Arbeitsmarkt ist ein Spätindikator für die Konjunkturentwicklung. Kommt es zu großen Produktionseinbrüchen – wie aktuell überall – dann werden die überschüssigen Arbeitsplätze abgebaut. Kurzarbeit ist die eine Methode – doch diese schafft nur für einen kurzen Zeitraum mehr Luft. Aktuell sprechen sieben und zehn Firmen über die Möglichkeit der Kurzarbeit und des Stellenabbaus! Selbst in der Schweiz planen 40 Prozent aller Firmen Entlassungen.
    • Deutschland kann sich zwar aktuell noch über einen starken Konsum erfreuen, doch die steigende Arbeitslosigkeit wird die Entwicklung des privaten Konsums in Deutschland sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr weiter belasten. In Amerika ist die Konsumflaute schon eine bittere Realität!
    • Fehlende Konjunkturausblicke lassen aktuell die Märkte in sich einbrechen!
    • In den USA sind drei weitere Banken zusammengebrochen. Damit steigt die Zahl der bankrotten Banken in diesem Jahr auf 40! Folgende Banken reihen sich nun ein: die Cooperative Bank in North Carolina, die Southern Community Bank in Georgia und die First Nation Bank in Kansas. Die Pleite der drei Banken kostet den Sicherungsfonds voraussichtlich rund 260 Millionen Euro.
    • Auf der anderen Seite wollen zehn US Banken ihre Unterstützungskredite zurückzahlen. So erstattete JPMorgan Chase die von der US-Regierung erhaltenen 25 Milliarden Dollar auf einen Schlag zurück. Morgan Stanley und Goldman Sachs überwiesen jeweils zehn Milliarden Dollar an das Finanzministerium, American Express 3,4 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen so von den Banken über 68 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium zurück.
    • Das die Notenbanken ihre Staatsanleihen mit selber gedruckten Geld zurückkaufen wollen – ist allgemein ja schon bekannt. Doch nun hat sich Deutschland dazu gemeldet

    Die Dinge, die andere Notenbanken jetzt machen, müssen wieder zurückgefahren werden. Wir müssen gemeinsam wieder zu einer unabhängigen Notenbankpolitik und zu einer Politik der Vernunft zurückkehren. Ansonsten werden wir in zehn Jahren wieder an genau diesem Punkt stehen."

    Angela Merkel

    Das können wir eigentlich so stehen lassen und Gold einkaufen gehen!

    FOREX – Analysen

    Vorher aber noch einen kleinen Blick auf den Dollarindex und den Euro!

    DollarIndex

    Die Commercials sind bullig und somit auch klar in einer netto Longposition. Leider sind die reinen Nettozahlen eher entmutigend und so ist der Dollarindex mehr ein Spiel mit dem Wind.

    Anders sieht es dagegen schon beim Euro aus. Hier ist die Teilnahme bedeutend höher!

    Euro

    Die Fonds und die Privaten sind die Bullen, doch so richtig kommt der Euro nicht nach oben. Aktuell testet er sogar die 1.3700.

    Bis Oktober dürfte hier auch kein klarer Trend zu erkennen sein. Der Sommer steht vor der Tür – wenn auch mit Regen und erst danach kann der Markt einschätzen, in welche Richtung die Konjunktur laufen wird.

    FOREX

    EUR/GBP

    Das britische Pfund konnte wieder leicht an Stärke gewinnen, doch aktuell dürfte erst einmal der Boden gefunden sein. Die 0.8378 stellen eine starke Unterstützungszone dar und nach oben ist Platz bis 0,8600.

    EUR/NZD

    Ein sehr interessanter Chart! Das saisonale Tief wurde erreicht und nun könnte es wieder nach oben gehen. Dafür ist aber der Widerstand bei 2.2384 zu überwinden. Luft nach unten sehe ich bis 2.1200. Doch bis August ist dies ein sehr interessanter Bullenmarkt von der Saisonalität her!

    EUR/JPY

    Die 131.50 sollten als Unterstützung halten. Diese Woche kann das Währungspaar bis 137.25 steigen. Höhere Kurse nur bei besseren wirtschaftlichen Daten!

    Bis August ist die Saisonalität noch oben gerichtet!

    EUR/PLN

    Auch hier ist eine sehr schöne saisonale Trendrichtung zu erkennen. Da sich bis jetzt das Währungspaar fast exakt an die Saisonalität gehalten hat, rechne ich für die nächsten Wochen, mit fallenden Notierungen.

    Nach oben ist der Widerstand bei 4.6020 sehr fest und der langfristige Trend zeigt auch in Richtung Süden. Für diese Woche kommt es vielleicht noch einmal zu einem Testen des Widerstands. Doch ab Freitag geht es dann weiter abwärts.

    EUR/USD

    Eine Dreiecks-Formation zeigt eigentlich die Trendrichtung für diese Woche an. Die 1.3730 wollen getestet werden! Bricht der Euro da durch, dann ist das erste Halt bei 1.3620. Spätestens hier rechne ich mit einer Gegenbewegung in den Bereich der 1.3730.

    Der Markt ist bearish und so richtig möchte es keiner wahr haben. Die Positionen der Privaten im Future sind stark bullish!

    USD/CAD

    Der US Dollar will nach oben! Ob er nun sofort die 1.8118 erreicht wage ich zu bezweifeln. Der Kurs befindet sich weit von seinem Mittelwert entfernt, dies kann folgendes bedeuten:

    Erstens – der Ausbruch ist erfolgreich und die Saisonalität setzt früher ein oder aber, wir haben für die Woche schwächere Kurse und gehen erst in der nächsten Woche wieder weiter nach oben! Egal was passiert – der Markt ist bis August leicht bullish!

    USD/CHF

    Was gerade noch bullish war, ist hier bearish. Der Schweizer Franken kämpft weiter in Richtung der Parität. Nach unten könnte es bis 1.0600 gehen und der Widerstand bei 1.0986 sollte den US Dollar vor zu großen Sprüngen bremsen.

    Wichtig!

    Es geht gibt das Gerücht, dass die FED die Zinsen um mindesten 25 Basispunkte anheben will. Die 2jährigen US Zinsfutures reagierten darauf schon. Beachten Sie für den Handel beachten Sie unbedingt die Korrelation der Währungspaare zueinander. Die folgende Tabelle zeigt die Monatskorrelation an.

    Viel Erfolg beim Handel!

    Mike C. Kock

    www.Mike-Kock.de

  • Rohstoffanalyse - COT Bericht - Getreide - Gold - Rohöl - Orangensaft und Kaffee - KW 26

    Montag, 22. Juni 2009 11:32:00

    Markt - Gerüchte & Markt - Fakten

    Mais – Corn

    Die USDA wird ihre Schätzungen über die bepflanzten Flächen am 30. Juni aktualisieren, wenn sie auch ihre aktuellen vierteljährlichen Lagerbestände veröffentlicht. Man erwartet, das es zu einer Minimierung zwischen irgendwo zwischen 1.5 und 2.5 Millionen Acres kommt. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Lagerbestände enorm. Selbst eine sehr gute Ernte, würde nur etwas an Zeitgewinn bringen. Die Händler sprechen von Rationierungen ab nächstes Jahr. Die Wetteraussichten sind optimal und geben keinen Grund zum Pessimismus.

    Sojabohnen

    Bis jetzt herrscht auch hier eine große Unsicherheit. Welche sich auf das zu optimistische Berechnen der USDA basiert. In 11 der letzten 14 Jahre waren die Schätzungen zu hoch. Aktuell schaut der Markt auf zwei Punkte. Zuerst muss es restlichen Bedarf der 2008 Ernte entsprechend rationieren werden und zweitens muss die neue zukünftige Ernte im Laufe des Sommers sehr eng kontrollieren werden, natürlich mit der Hoffnung, eine bessere Ernte als 2008 zu erreichen. Sollte die Ernte 2009 genauso wie die alte Ernte ausfallen, dann würde der Industrie aktuell eine Anbaufläche von 3 Millionen Acres fehlen. Aber auch hier spielt das Wetter aktuell für den Markt mit und drückt die Kurse leicht nach unten.

    Soja-Mehl/ÖL:

    Beide bewegen sich in einer engen Korrelation zu den Sojabohnen. Da die Positionen im Julikontrakt nun langsam gerollt werden, minimiert sich der Druck auf den Frontmonat langsam. Der Dezemberkontrakt ist für viele Trendfolger der neue Handelskontrakt!

    Kansas Weizen – die Ernte beginnt! Man rechnet mit einem Durchschnittsertrag von 45 Scheffel und einen durchschnittliches Gewicht von 61 Pfund. Diese Zahlen stehen aber erst am Anfang der Ernte und werden normal als Test betrachtet.

    Vieh

    Live Cattle – die Händler rollten in den August und verkauften somit den Juni-Kontrakt. Die Spread Händler kauften den Oktober und verkaufter Juni und Februar 2010. Die USDA bringt am Freitag neue aktuelle Zahlen heraus.

    COT – Report

    Heute fange ich gleich mit der Verkaufsliste der Commercials an! Nicht weil dort so viele verschiedene Rohstoffmärkte sind – da finden wir nur Kakao – nein, der Grund ist, wir sehen die wichtigsten Aktienmärkte der USA dort stehen! Die Schwäche der Aktienmärkte hat also sogar Struktur. Im kleinen S&P500 drehten die Commercials ihre Netto – Longposition. Jetzt haben sie 67.192 Shortkontrakte in ihrem Bestand! Beim NASDAQ wurden die Position sogar verdoppelt.

    Auf der Kaufliste ist dagegen der große Andrang an Rohstoffen zu erkennen.

    Ganz oben steht der Orangensaft und der Arabica Kaffee. Tief aber noch nicht zu tief, sehen wir das Gold. Also auch hier bauen die Insider langsam wieder Positionen auf. Mittlerweile scheint das Preisniveau attraktiv für sie zu sein.

    Sehen Sie bitte auf die Lean Hogs, hier ist für die nächsten Tagen mit einer Gegenbewegung zu rechnen. Nachher in der Analyse gehen wir darauf noch genauer ein – doch der Markt ist für diese Woche sehr interessant!

    Interessant ist, dass die Getreidemärkte Weizen und Corn wieder auf der Liste zu sehen sind. In der Einleitung habe ich schon auf die fundamentalen Probleme hingewiesen. Fakt ist – bei Corn ist der Bedarf größer als der Bestand. Was ja immer ein gutes Zeichen für steigende Preise sein sollte.

    Fangen wir mit den Lean Hogs an!

    Lean Hogs – mageres Schwein

    Ein sauberer Abwärtstrend liegt immer noch vor uns. Doch die letzten zwei Wochen zeigen ein baldiges Ende dieses Trends an. Die Positionen der Commercials sind langsam in einer extremen Zone – kein Wunder die Spanne zwischen zu geringen Verkaufspreisen auf der einen Seite und steigende Futterpreise machen das ganze Viehgeschäft nicht rentabel! Fundamental ist hier ein Boden. Ob er hält – diese Woche auf alle Fälle. Der Markt wird noch oben gehen! Der Knackpunkt liegt aber bei den Fonds, diese müssten nun aus Ihren Positionen ausgestoppt werden und dabei die ersten neuen Longpositionen wieder aufbauen. Da durch das Rollen in den nächsten Monat direkt Juli in den August gerollt wird, sind die Rollkosten auf Grund der Forwarkurve gering. Bis zum Oktoberkontrakt haben wir nämlich eine Backwardation hier am Markt.

    Fazit: Zeitlich von der Saisonalität und technisch geht es nun wieder nach oben! Die Fonds werden ab der 70 Cent Marke einsteigen.

    Crude Oil

    Den Fonds verlässt wohl etwas der Mut im Rohöl! Ab der 70 US$ Marke minimierten sie ihre Position. Da die Commercials aber zur gleichen Zeit auf der Kaufseite aktiv waren, kam es nur zu einer Seitwärtsbewegung. Die Woche wird es schwer die 80er Marke zu erreichen. Dafür müssen erst die Fonds wieder in den Ring steigen.

    Fazit: Bis September sind keine starken Aufwärtsbewegungen zu sehen.

    Softs

    Kaffee

    Für alle Bullen war die letzte Woche der leichte Horror. Doch für den Kaffeemarkt ist dies leider eine normale Bewegung. Auslöser waren auch hier die Positionen der Trendfolger – also der Fonds. Bei 127 Cents wurde ein neues Hoch erreicht und viele neue Trendfolger stiegen in den Trend ein. Doch als Kaffee nicht über die die 145 Cents hinweg kam und es wieder abwärts ging, wurde ein Stopp nach dem anderen ausgelöst! Eine kleine Verkaufslawine entstand!

    Mittlerweile sind wir wieder auf ein attraktives Preisniveau im Kaffee und so haben die Commercials die Chance genutzt und hier wiederum ihre Shortpositionen teilweise eingedeckt. „Des einen Leid ist des anderen Freud!“.

    Natürlich kann es noch tiefer gehen, doch es ist unwahrscheinlich. Die Saisonalität geht nur noch bis August nach unten und der Kaffee wird in dieser Preisspanne um die 116 pendeln.

    Fazit: Diese Woche ist mit leicht steigenden Kursen wieder zu rechnen, doch der Widerstand bei 127 hält!

    Orangensaft

    Auch der Orangensaft scheint nur eine Richtung seit Monaten zu kennen. Abwärts. Doch immer wieder versuchte der Markt nach oben auszubrechen. Fundamental gesehen – es Krankheit bedroht große Plantagenbestände in Brasilien und Florida – ist nicht mehr so viel Luft nach unten.

    Der Nachteil in diesem Markt ist die geringe Liquidität - rund 7.500 Shortkontrakte sind nicht gerade die Masse und bei diesem Preisniveau auch nicht besonders schwer. So halten die großen Fonds sich aus diesem Markt fast komplett heraus. Doch gerade ihr Fehlen in den letzten drei Wochen, ließ die Kurse wieder nach unten gehen.

    Fazit: Für diese Woche rechne ich mit steigenden Notierungen, dabei steht die 90 Cent Marke im Visier!

    Grains

    Corn – Mais

    48.000 Kontrakte kauften die Commercials in der letzten Woche und reagierten damit eindeutig auf die fundamentalen Zahlen. Doch da der Mais nicht über die 4,70 US$ kam, verlieren die Fonds das Vertrauen in diesem Markt. Seit Anfang des Jahres geht es nun seitwärts – in einer Phase eigentlich, wo die Preise klar steigen sollten. Nun hat die Saisonalität wieder die andere Richtung eingeschlagen und dem Markt scheint dies mehr zu gefallen.

    Fazit: Die Bewegung der letzten zwei Wochen war zu heftig. Das Tief für diese Woche könnte bei 407 sein, doch insgesamt wird der Schlusskurs am Freitag höher als der am Montag sein.

    Weizen

    Wie die Bilder sich doch auf den ersten Blick gleichen, doch zwei große Unterschiede sind vorhanden. Die Commercials sind hier Netto Long und die Saisonalität zeigt nach oben!

    Fazit: ich glaube nicht, dass die Unterstützung bei 530 durchbrochen wird. Der nächste Ausbruchsversuch wird dann aber gelingen!

    Soja Oil

    Zwar gibt es hier eine kleine Sondersituation – wir finden in den Sojabohnen und im Sojamehl eine Backwardation, doch dies bedeutet nicht, das beim Sojaoil die aktuelle Nachfrage nicht gedeckt werden kann. Bis Anfang August geht es noch Seitwärts, danach werden auch hier wieder die alten Low´s getestet.

    Fazit: Wenn Trading, dann nur Risiko minimiert – als Spread Trading!

    Gold

    Ich denke, in dieser Woche wird die 900 US$ Marke heiß umkämpft werden. Die Positionen der Commercials sind nicht zu vergleichen mit den Monaten November 08 und April 09. Zwar kenne und lese auch ich die Nachrichten über Gold und seine Aussichten, doch bei diesem Chart, sehe ich halt keine klaren Signale für einen Longeinstieg – aber auch keine Kurse unter 865 US$!

    Fazit: Der August ist bald da und dann dürften die Kurse wieder steigen (hoffe ich)!

    Das war es wieder – viel Erfolg beim Trading!

    Mike C. Kock

    www.Mike-Kock.de

Anzeige

 

 

Newsletter

Abonnieren Sie kostenlos den Mike C. Kock Newsletter weiter

Archiv

31.12.11 Jahresendabrechnung 2011
12.12.11 Seminarmitschnitt über den ForexBull
15.11.11 Wochenausblick KW 46 - Crude Oil, Gold, Währungen und andere Märkte
08.11.11 Der Inside Day - einfaches Entry hoher Nutzen
06.11.11 KW 45 - Wochenausblick - Was machen Gold und Silber?

Weitere Artikel im Archiv

Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen