• Nobel-Preisträger Paul Krugman sieht schon das Ende des Konjunkturrückganges! - Währungsausblick - COT Report - KW 24

    Dienstag, 09. Juni 2009 12:23:00

    Der US Dollar fällt gegen Euro und dem Yen weiter! Gründe werden in der Hoffnung einer beginnen globalen wirtschaftlichen Nachfrage gesehen. Der bekannte Nobel-Preisträger Paul Krugman sieht schon das Ende des Konjunkturrückganges. Ab Ende September geht es wieder nach oben.

    Das Britische Pfund kann sich wieder leicht erholen – die politischen Querelen scheinen sich langsam aufzulösen und dazu kam noch ein positiver Bericht, dass sich die Hauspreise stabilisieren.

    China wird von der Weltbank aufgefordert, seine Devisenreserven mehr zu streuen und nicht nur auf den US-Dollar zu setzen. Dagegen möchten die Chinesen eine neue Weltwährung schaffen – dies wird auch von Russland unterstützt. Interessant ist, das China weiter versucht seine Goldreserven auszubauen! Positiv konnte auch die Wirtschaft von China überraschen, zwar ist das Wachstum in diesem Jahr „nur“ bei 6.5 Prozent, doch die raschen wirtschaftspolitischen Maßnahmen greifen besser und schneller, als in den anderen Ländern!

    Wie sieht nun der Blick für die nächsten fünf Tage aus?

    Ein Blick auf das Prognosetool des VectorBull FOREX zeigt uns die ersten Richtungen in den verschiedensten Währungspaaren. Wie immer sind die Eintrittswahrscheinlichkeiten der Prognose mit angegeben.

    Was aber diese Prognose stark verändern kann und auch tut, sind die Veröffentlichung neuer wirtschaftlicher Zahlen. Vor allem dann, wenn diese stark von den Erwartungen abweichen! Deswegen hier gleich die Liste von www.Briefing.com mit den wichtigsten Veröffentlichungen:

    Kommen wir nun zu den einzelnen Märkten – zu erst sehen wir uns die US – Währungsfutures an. Dort sind sehr gut die einzelnen Positionen aller Marktteilnehmer zu erkennen. Für uns sind aber nur die Commercials wichtig, diese Gruppe wird auch als die Gruppe der Insider bezeichnet.

    DollarIndex

    Die Insider sind auf der Bullenseite und haben den Fall des US Dollars aufgehalten. Die Unterstützung bei 79.000 ist mittlerweile zu einer wichtigen Marke geworden. Gedrückt wird de Markt von den großen Fonds und ab August erhalten sie dann auch Unterstützung von der Saisonalität.

    Fazit: Eine Rückkehr oberhalb des 52 Wochen Moving Average ist sehr wahrscheinlich, doch diese Woche sind schwächere Kurse zu erwarten.

    Euro

    Bei 1.2380 waren die Commercials noch auf der Kaufseite und drückten den Euro langsam wieder nach oben. Doch nun sichern sie diese erreichten Höhen mit Shortpositionen ab. Den Fonds ist etwas der Mut verloren gegangen, sie minimierten ihre Longposition. Negativ für den Euro ist, dass die Privaten die Bullen im Markt sind.

    Fazit: Aktuell werden Kurse größer 1.4500 nicht erreicht werden. Dazu fehlt noch die Sicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung in Europa.

    Japanischer Yen

    Die Commercials haben wieder ihre Position gedreht. Sie sind short, doch der erhoffte Umschwung blieb für den Yen bis jetzt aus. Letzte Woche brach er wieder mit aller Kraft unter die Marke von 1.0290! Halt fand er erst beim Moving Average.

    Für die Saisonalität stimmt diese eingeschlagene Richtung wieder, denn bis August zeigt sie noch nach unten. Die Frage nach der Zukunft liegt auf der Unterstützungslinien 1.0000!

    Fazit: aktuell ist mit einer Kurserholung zu rechnen, doch der Trend zeigt abwärts!

    FOREX

    AUD/USD

    • Trendrichtung: nach oben gerichtet
    • Kursentwicklung: nach oben – dabei liegt die Unterstützung bei 0.7775

    CHF/JPY

    • Trendrichtung: nach oben gerichtet – leicht seitwärts
    • Kursentwicklung: nach oben bis 91.90 – dabei liegt die Unterstützung bei 0.8927

    EUR/CHF

    • Trendrichtung: nach unten gerichtet – leicht seitwärts
    • Kursentwicklung: seitwärts – Kursspanne 1.5234 und 1.5067

    EUR/GBP

    • Trendrichtung: nach unten gerichtet – leicht seitwärts
    • Kursentwicklung: nach oben bis max. 0.8950 – dabei liegt die Unterstützung bei 0.8590

    EUR/USD

    • Trendrichtung: nach oben gerichtet – leicht seitwärts
    • Kursentwicklung: nach oben bis max. 1.4220 – dabei liegt die Unterstützung bei 1.3680

    GBP/USD

    • Trendrichtung: nach oben gerichtet
    • Kursentwicklung: nach unten bis max. 1.5470 – dabei liegt der Widerstand bei 1.6443

    USD/CHF

    • Trendrichtung: nach unten gerichtet
    • Kursentwicklung: nach unten bis max. 1.0467 – dabei liegt der Widerstand bei 1.1099

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Mike C. Kock

    www.Mike-Kock.de

    P.S.: Tägliche aktuelle Währungsanalysen finden Sie ab Juli auf meiner Webseite. Natürlich sende ich Ihnen rechtzeitig eine eMail!

    Wichtig! Ende Mai starte ich mit einem FOREX Seminar für Einsteiger – kostenfrei und online. Dieses wird über 4 x 4 Stunden gehen – senden Sie mir eine Mail und reservieren Sie sich jetzt Ihren Platz – denn es gibt nur 20 Plätze!

  • Rohstoffanalysen – COT Report - Gold verliert weiter an Boden – Angst in den Getreidemärkte vor Mittwoch – Fleischmärkte brechen weiter ein KW 24 /2009

    Montag, 08. Juni 2009 11:34:00

    Markt-Gerüchte – Markt-Fakten

    Rohöl

    Nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten, die deutlich positiver aufgenommen wurden, erreichte das Rohöl kurzfristig ein Hoch bei über 70 US-Dollar pro Barrel. Der wachsende Optimismus auf bessere Aussichten für die konjunkturelle Entwicklung treibt den Ölpreis voran.

    Gold

    Sein Hoch erreichte das Gold am Mittwoch bei fast 990 US-Dollar pro Feinunze. Doch der Markt befindet sich klar in einer überhitzen Situation. Der Verkaufsdruck nimmt weiter zu. Lesen Sie meine aktuelle Goldanalyse vom letzten Donnerstag.

    Grains

    Die größte Aufmerksamkeit der Getreidehändler richten sich in dieser Woche auf den USDA - Getreidereport. Hier werden starke Anpassungen bei den Zahlen in Soja und Mais befürchtet. Die Schätzung von der Getreide-Reserven liegen bei rund 1.052 Milliarden Scheffeln, was unter 8.1 Prozent von der letzten Prognose liegt und damit den tiefsten Stand der letzten fünf Jahren erreicht hat.

    Nach wie vor bleibt damit die fundamentale Ausgangslage bei Sojabohnen und Mais bestehen. Bislang wurden rund 66% der US- Sojabohnen-Aussaat vorgenommen, im Vergleich zu 79% im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre. Die Händler hoffen auf weitere Aussaatfortschritte der Farmer. Aktuell ist die Backwardation immer noch intakt. Beim Mais wurden rund 93% der US-Aussaat bislang geschafft, auch hier die Zahlen im Vergleich zu 97% im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre zurück.

    Fleischmärkte

    Es gibt viel Spekulation betreffs der Entwicklung der Verkaufspreise für die US-Schweinefleisch-Hersteller für den Rest dieses Jahres und 2010.

    Worüber sich alle einigt sind, ist das es so nicht weiter gehen kann und wird. Die Schweinefleisch-Züchter verlieren kontinuierlich Geld seit 2007. Dazu kommen die steigenden Preise bei Mais und Soja. Fakt ist, es lohnt sich aktuell nicht, für die Züchter.

    Der Verkauf bringt viel weniger ein, als die aktuellen Kosten sind! Logische Schlussfolgerung – viele werden ihre Produktion zurück fahren müssen!

    COT Report

    Die Zahlen sind ein klarer Indiz für fundamentale Ungleichgewichte in den Fleischmärkten. Wenn wir uns die Kaufliste ansehen, dann finden wir gleich zwei Fleischmärkte dort wieder Live Cattle und die Lean Hogs. Weiter unten finden die das Natural Gas – auch ein Markt, welcher lange vergessen wurde.

    Auf der Verkaufsliste der Commercials finden wir wieder das Gold! Aber auch die Softmärkte Kaffee und Kakao stehen heute zur Debatte.

    Vorher gehen wir aber auf einen sehr kleinen Markt – dem Bauholz etwas genauer ein.

    Fangen wir an!

    Fleischmärkte – Live Cattle

    Da hauptsächlich hochwertiges Getreide – pro Tag bis zu zwei Kilo - zur Mast verfüttert wird, spielt die aktuelle Rolle der Preisentwicklung an den Getreidemärkte ein große Rolle. Doch die Verkaufspreise fallen immer tiefer. Kein Wunder, dass die Commercials auf diesem Preisniveau die Bullen im Markt sind und dies schon seit Wochen! Allein in der letzten Woche, kauften sie weitere 10.872 Longkontrakte hinzu und kommen dem extremen Bereich immer näher. Wer aber nun denkt, dass die Fonds die größten Bären im Markt sind, der irrt. Es sind die Privaten. Dafür haben die Fonds aber schon Bestände aufgebaut, welche in den letzten drei Jahren noch nie auftraten.

    Fazit: Fällt die 80er Unterstützung dann ist Panik bei den Züchtern angesagt. Doch wer soll noch Geld in diesem Markt für Shortpositionen pumpen? Die Fonds haben historische Tiefststände und die Privaten keine unbegrenzten Geldmittel. Es wird wohl eher eine Seitwärtsbewegung.

    Lean Hogs

    Etwa sechs Monate benötigen die Schweinezüchter vom Ferkel bis zum schlachtreifen Schwein. Dann befinden sich ungefähr 100kg Fleisch auf den Rippen.Das dafür hochwertiges Futter notwendig ist – ist bekannt. Doch die Preise entwickeln sich entgegengesetzt zu den Getreidepreisen. Jetzt wurde auch die Unterstützung bei 85 Cent durchbrochen.

    Die Bullen sind wie bei den Live Cattle klar die Commercials und die Fonds sind die Gegenspieler. Auch hier haben die Fonds absolute Shortpositionen aufgebaut und die Frage ist, kommt noch mehr frisches Kapital in diesem Markt. Die Commercials haben scheinbar noch etwas Luft – aber dafür nicht all zu viel Zeit.

    Fazit: Eine Trendwende sieht anders aus – doch Fundamental kann es kaum noch tiefer gehen. Wir sind short im Markt und warten auf die Dinge, welche passieren werden.

    Natural Gas

    Die Fonds drücken weiter den Markt nach unten – sie sind auch die einzige Gruppe mit Shortpositionen. Die Privaten sind seit Jahren long – warum weiß keiner.

    Die Positionen der Commercials sind zwar bullish, doch im August 2008 waren ihre Kontrakte bedeutend mehr. Von der Saisonalität gibt es diese Woche ein Hoch, danach zeigt sie wieder nach unten. Doch wenn wir uns den Chart ansehen – viel steckt da wirklich nicht von der Entwicklung der Saisonalität in der realen Kursentwicklung.

    Zum All-Time-Low ist noch viel Luft – dies befindet sich bei 1.079!

    Fazit: aktuelle Shortposition mit Potential nach unten!

    Bauholz

    Kommen wir nun zu einem Markt, welche kaum im Mittelpunkt der großen Fonds steht. Es ist das Bauholz und wie der sein Name schon sagt, es wird beim Bau verwendet. Doch die Immobilienbranche in den USA liegt am Boden und genau dies spiegelt auch der Chart wieder.

    Zwar liegt sein All-Time-Low bei 96.5 und der aktuelle Kurs sogar über der 200er Tagelinie, doch die Trendrichtung ist ganz klar nach unten gerichtet! Von Optimismus kann bei einer netto Shortausrichtung der Commercials wohl nicht gesprochen werden. Die Saisonalität zeigt noch bis Oktober in Richtung Süden, doch ein Boden und damit eine wichtige Unterstützungszone bei 160 wurde gebildet. Nun sind in den letzten zwei Wochen die Kurse nach oben geschossen. Sehen wir uns dies auf dem Chart genauer an.

    Technisch wurde auch der Widerstand der 200er Marke durchbrochen und nur noch der 52-Wochen Moving Average liegt auf dem Markt. Ich rechne diese Woche mit einer Gewinnmitnahme der Fonds und damit ein Testen der jetzigen Unterstützungsmarke bei 200!

    Fazit: aktuelle Shortposition!

    Edelmetalle – Palladium

    Hier gibt es nicht soviel zu sagen, die Shortposition ist mit Verlust ausgestoppt wurden und die Commercials verstärken weiter ihre Shortkontrakte! Wenn diese Woche es weiter nach oben geht, dann kann wirklich eine Trendwende bei Palladium eingesetzt haben. Die Saisonalität zeigt aber noch nach unten.

    Fazit: Flat – doch der Markt hat gute Chancen zu steigen!

    Gold

    Bei 993 war Schluss für die letzte Woche. Nun kann Gold bis 860 US$ zurückgehen. Dieses Level wäre dann auch gut für einen erneuten Einstieg nach oben. Sollte Gold aber tiefer fallen, dann findet es große Unterstützung zwischen 700 und 750 US$.

    Fazit: ich persönlich bin bullish für Gold – aber erst ab August!

    Softs - Kakao

    Es wird zwar viel von Krankheiten und politischen Unruhen geredet, doch der Markt bewegt sich in einer Spanne um die 2600 US$.

    Fazit: Swing Trading ist angesagt – die Woche wird höchstwahrscheinlich schwächer!

    Kaffee - NYC

    Vor drei Wochen war der Ausbruch aus der Range. Doch in der letzten Woche wurden Gewinnmitnahmen durchgeführt.

    Da die Saisonalität stark nach unten zeigt, werden wohl die 127 noch einmal von oben nun getestet. Fundamental ist es aber nicht so schlecht aus, als dass der Kaffee nach oben explodieren müsste. Sollte der Markt unter den Moving Average fallen, dann kann ein Shortsignal ausgelöst werden.

    Fazit: Es geht leicht nach unten in dieser Woche.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Handel – für mehr Wissen in den Rohstoffmärkten, empfehle ich Ihnen mein eBook über die Analyse des COT Reports und dem Trading daraus. Aktuell sparen Sie noch 20 Euro!

    Mike C. Kock

    www.Mike-Kock.de


  • Der DAX heute 100 Punkte im Plus und im FOREX EUR/CHF gleich 4x eine bearishe Pattern Formation!

    Freitag, 05. Juni 2009 08:11:00

    Gleich vier mal zeigt der VectorBull Forex eine bearishe Formation an. Dabei liegen die Wahrscheinlichkeiten für deren Eintritt zwischen 71 und 77 Prozent. Auch hier können Sie im Anhang sehen, wie oft jede Patternformation aufgetreten ist. Wo ist ein guter Einstieg in die Shortposition? Günstig wären Kurse zwischen 1.5186 und 1.5170. Auch heute ist es wieder wichtig, die Gewinnmitnahmen vor Börsenschluss durchzuführen. Gute Levels sind dafür: 1.5143 – 1.5117 und 1.5095.Beachten Sie das richt...

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Archiv

31.12.11 Jahresendabrechnung 2011
12.12.11 Seminarmitschnitt über den ForexBull
15.11.11 Wochenausblick KW 46 - Crude Oil, Gold, Währungen und andere Märkte
08.11.11 Der Inside Day - einfaches Entry hoher Nutzen
06.11.11 KW 45 - Wochenausblick - Was machen Gold und Silber?

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen