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COT Report – Rohstoffe- Aktien und Zinsmärkte – Analysen Benzin – Weizen – Orangensaft – Feeder Cattle – Lean Hogs – SP500 KW 16/2009
Montag, 20. April 2009 13:00:00
Große Veränderungen brachte der COT Report vom letzten Freitag nicht hervor. Einige lange Abwärtstrends neigen sich immer mehr dem Ende und zeigen damit eine neue Richtung bei den Rohstoffen an – es geht wieder nach oben. Doch was stand nun im Kaufinteresse der Commercials?
An aller erster Stelle der Weizen gefolgt vom Benzin und den Fleischmärkten. Interessant ist der Anstieg bei Cocoa, wo ein Schädling große Teile der Ernte bedroht. Doch die Positionen der Insider sind in keinem Extrembereich und die Backwardation existiert auch schon lange. Kurz – hier ist nur eine Minimierung der Shortposition zu verzeichnen. Dagegen ist im mini S&P500 nun auch eine Trendwende in Sicht. Wie kommen noch zu diesem Markt. Auf der Verkaufsliste der Commercials finden wir folgende Werte:
Ganz oben der Orangensaft, nimmt er seinen Abwärtstrends wieder auf? Ansonsten gibt es kein einheitliches Bild – Feeder Cattle, Palladium und die 30jährigen US Zinsen sind zu sehen. Doch nirgends eine Übertreibung und somit nichts Besonderes. Fangen wir also mit dem Weizen an.
Weizen
4.999 neue Longkontrakte kauften die Commercials, doch der Markt bewegt sich in einer engen Spanne. Bis ende Mai ist auch keine große Unterstützung – die bis jetzt aber auch nicht da war – von der Saisonalität zu erwarten. Erst danach sollte es wieder nach oben gehen.
Fazit: aktuell eine Shortposition!
Benzin
Die Commercials sind mit 53.844 Kontrakten short. Sie nageln förmlich das Benzin fest. Insgesamt ist aber eine Trendwende zu erkennen. Die zwei wichtigen Unterstützungen sind stabil. Was fehlt, ist das Vertrauen der Fonds in steigende Kurse. Sie waren in der letzten Woche die Verkäufer am Markt und das ist trotz der vorhandenen saisonalen Unterstützung nicht optimal für Kursgewinne.
Fazit: aktuelle Shortposition und der Markt will nicht nach oben und nicht nach unten. Hier lohnt sich Strategie des Vola-Ausbruchs!
Lean Hogs
16.068 Longkontrakte der Commercials lassen den Abwärtstrends langsam seinem Ende zu gehen. Wenn da nicht die Fonds wären, die weiter auf Kursverluste setzen. Mir kann es recht sein!
Fazit: aktuelle Shortposition, werden die 68.000 nicht durchbrochen, dann ist der Trade bald vorbei!
S&P500 – mini Kontrakt
34.896 Longkontrakte kauften die Insider in der letzten Woche und sind somit fast netto long. Seit sechs Wochen kennt der Markt auch nur noch eine Richtung, die nach oben. Zwei Dinge fallen mir ins Auge.
1.Die Privaten hatten ihre größte Shortposition am Wendepunkt vor sechs Wochen und
2.die Fonds verkaufen ganz kräftig ihre Longpositionen.
Der Widerstand bei 900 muss durchbrochen werden, damit die Fonds wieder einsteigen, sonst war alles für die Katz.
Fazit: Auch hier bahnt sich ein Trendwechsel an und damit die Beendigung des Abwärtstrends.
Orangensaft
Mittlerweile sind neun Wochen vergangen und die Preise im Orangensaft steigen und steigen. Die Commercials haben mit ihrer netto Longposition dies angezeigt. Doch nun sind sie dabei, wieder ein grosse Shortposition aufzubauen. Ob es aber reicht, den Markt wieder nach unten zu drücken hängt von den Fonds ab. Sollte dieser jetzt der Mut verlassen, dann werden noch einmal die 64.60 getestet.
Fazit: aktuelle Shortposition – das Exit ist näher als eine Fortführung des Abwärtstrends.
Feeder Cattle
Auch hier sieht es nach einer Beendigung der Shortposition aus. Die Commercials verkauften zwar 1.262 Kontrakte doch sind sie immer noch mit 2.222 Kontrakten long. Entscheidend ist nun der Durchbruch durch die magische 100ter Zone! Erst dann sind Kurse um die 103 – 105 möglich. Damit würde dann auch der Shorttrade vorbei sein. Das Potenzial dafür ist da bei Feeder Cattle.
Das war es wieder von den Rohstoffmärkten – wir sehen uns am Dienstag oder auf der Invest2009 in Stuttgart.
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de
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Währungsanalyse – FOREX – COT Report Dollarindex, Euro, Schweizer Franken, Japanische Yen und Australische Dollar KW 15 / 2009
Dienstag, 14. April 2009 14:13:00
Ich hoffe, Sie haben die Osterfeiertage gut überstanden. So langsam kommt Schwung in die Währungsmärkte, die Positionen werden ausgebaut und auch die Anzahl der Kontrakte und damit das Open Interest steigt wieder an. In der letzten Woche war es ja gerade im Schweizer Franken mehr als bedenklich – die Commercials waren faktisch nicht anwesend in diesem Markt. Diese Woche sehen wir uns auch den Australischen Dollar etwas genauer an, doch anfangen tun wir wie immer mit dem Dollarindex.
Dollarindexmit 2.198 neuen Shortkontrakten verstärkten die Commercials ihre Shortposition und haben nun 7.461 Kontrakte auf der Netto – Short – Seite. Sie erhöhen also den Druck auf den Dollarindex. Erstaunlich ist, dass auch die Privaten sich ihnen anschließen. So sind nur die Fonds die Käufer in diesem Markt, sie halten 9.364 Kontrakte, doch die Dollarindex kommt nicht über die 85.925. Er prallt mehrfach daran ab. Nun wird also die andere Richtung getestet und damit die 83.31.
Fazit: Eine bestehende Longposition im Minus und eine Saisonalität die mehr seitwärts tendiert.
Euro18.158 Shortkontrakte halten nun die Commercials im Euro und auch diese Zahl ist stark angestiegen. 4.394 Kontrakte verkauften die Insider in der letzten Woche leer und positionieren sich also auch hier auf weitere fallende Kurse. Die größten Kaufpositionen mit 14.286 Kontrakten halten die Privaten. Auch ein seltener Anblick, die Commercials haben die Privaten und nicht die Fonds als Gegenspieler. Sie kennen meine Meinung zu dieser Konstellation, der Kontraindikator sind die Positionen der Kleinspekulanten.
Doch im Chart spielt dies zur Zeit noch keine große Beachtung. Auch hier ist die Richtung auf Kurse von unter 1.3223 ausgerichtet. Da keine Unterstützung von der Saisonalität kommt – erst wieder ab August, erwarte ich ein richtungslose Woche.
Fazit: Aktive Shortposition!
Schweizer Franken
Langsam scheint wieder Leben in den Franken rein zu kommen. Die Commercials wagten sich in der letzten Woche 2.047 Kontrakte zu kaufen. Nur der Chart zeigt es sehr deutlich, es geht weiter in Richtung der Saisonalität. Die 0.8794 sind hart umworben.
Fazit: Auf Grund der Zurückhaltung aller Marktteilnehmer – kann hier ALLES passieren. Keine klare Aussage möglich.
Japanische YenDie Commercials sind weiter auf Kauftour und verstärkten mit 4.036 Kontrakten ihre Position auf 20.214 Kontrakte. Jetzt kaufen aber auch noch die Fonds 2.465 Kontrakte und minimieren damit ihre Shortposition. Sollte dieser Trend anhalten, dann kommen wir noch einmal mit einer Longposition in den nächsten zwei Wochen in den Markt.
Fazit: Zwar zeigt die Saisonalität nach unten, doch wenn die Fonds auf die Kaufseite wechseln, dann wird der Yen wieder in Richtung 1.1400 gehen.
Australische DollarEs ist verdammt lang her, das ich über den Australdollar berichtete. Doch in der letzten Woche waren die Verkäufe der Commercials mit 10.660 Kontrakten so stark, das ich nicht darum herum komme.
Der Markt hat eine lange Phase der Bodenbildung hinter sich und versucht nun in Richtung der Saisonalität nach oben zu gehen. Durch die Verkaufsaktionen der Commercials ist ein Shortsignal vor vier Wochen ausgelöst wurden und seit dem geht es nach oben. Die treibende Kraft nach oben sind die Fonds, welche von den Privaten unterstützt werden. Aktuell kämpft der Australdollar mit einem Widerstand aus dem Dezember 2008. Danach ist der Weg bis zum Moving Average frei.
Fazit: Ein sehr interessanter Markt und eine günstige Zeit, um in einen neuen Aufwärtstrend einsteigen zu können. Auch wenn mein System short ist. Die Positionen der Commercials waren über Monate in einem Extrembereich, der Markt sollte nach oben drehen. Dies tut er jetzt und die Commercials passen sich dem jetzt an.
FOREX
EU-CHF
Viel ist nicht passiert, der Schweizer Franken wird leicht stärker und drückt in Richtung der. 1.5066. Wichtig ist, das Halten des Moving Average, sonst sehen wir schnell wieder Kurse um die 1.4830 herum. Von der Saisonalität geht es bis Ende Mitte Mai leicht nach oben, danach ist wieder ein schwächerer Euro angesagt.
EU-JPYIn der letzten Woche waren die 135.75 unüberwindlich für den Euro zum Yen. Nach unten standen die 130.39 und die wichtige Unterstützung bei 129.69.
Beide haben gehalten. Auch wenn der Druck durch die Saisonalität nicht abgenommen hat, der Euro konnte sich aktuell zum Japanischen Yen durchsetzen. Dies sehen wir auch im folgenden Chart sehr gut. Was noch positiv hinzu kommt, der Indikator PercentR dreht wieder nach oben.
Fazit: der Kampf um die 135.75 hat begonnen!
Das war es wieder von den Währungsmärkten und den COT Report. Wir sehen uns in der nächsten Woche wieder.
Viel Glück und Erfolg!Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de
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Währungs - und Forexanalyse – COT Report Dollarindex, Euro, Schweizer Franken, Japanische Yen KW 14/200
Dienstag, 07. April 2009 14:17:00
Die Währungsmärkte verharren immer noch in der Schwebe, keine Währung möchte in eine endgültige Richtung einschlagen und damit einen breiten Trend auslösen. In Europa stehen die nächsten Zinssenkungen bevor, die G20 Staaten versuchen gemeinsame Ausgang aus der Krise zu finden. Geredet wird viel, doch an wahren Taten mangelt es. Interessant ist, dass gerade die Währungen diese Unsicherheit widerspiegeln. Beachten Sie einfach die aktuellen Positionen der Marktteilnehmer und vergleichen Sie diese mit Zahlen aus den letzten Jahren. Selten waren die Positionen so klein.
Dollarindex
Die größte Position mit 6.667 Longkontrakten halten die Fonds, im September 2008 waren es noch über 37.000 Kontrakte. Von Optimismus kann hier nicht die Rede sein. Die Insider sind negativ eingestellt, sie halten 5.263 Shortkontrakte in ihrem Bestand.So kommt der Dollarindex nicht wirklich von der Stelle. Aktuell orientiert er sich ein wenig an der Saisonalität, doch der Weg nach oben ist bei 89.42 versperrt und auch die 80.90 sehen wie eine starke Unterstützung aus.
Fazit: Das System ist long – doch bei dieser geringen Beteiligung hat es nicht wirklich eine starke Aussage. Bis August geht es Seitwärts, danach zeigt die Saisonalität nach unten. Anders ausgedrückt, der Dollar ist nicht unbedingt stark.
Euro
Das was die Commercials beim Dollarindex an Kontrakten halten, dies haben sie locker in der letzten Woche verwendet, um ihre Shortposition beim Euro auszubauen. 7.439 neue Kontrakte verkauften sie und haben nun aktuell 13.764 Leerpositionen im Bestand.Doch eine große Verbesserung des Bildes beim Euro hat es nicht gebracht. Kein Wunder im Mai 2007 waren es über 141.000 Shortkontrakte! Zwar hat die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1.25 Prozent gesenkt, doch dies war schon lange eingepreist im Chart.
So sind der Widerstand bei 1.3849 und die Unterstützung bei 1.2488 die einzigen beiden Anhaltspunkte für diese Woche. Die Saisonalität zeigt erst ab Juli wieder eine klare Richtung an – die nach nach unten. Nur bis dahin ist mehr das Swing - und Vola – Trading angesagt, als ein Trendfolgesystem.Fazit: Aktive Shortposition, wahrscheinlich werden die 1.3849 getestet werden.
Schweizer Franken
Die Zinssenkung der EZB brachte keine großen Veränderungen hervor, doch die Idee des Schweizer Franken als „Fluchtwährung“ scheint auch vorüber.Die größte Positionen halten die Fonds mit gerade 4.411 Shortkontrakten. Die Commercials sind dagegen auf der Kaufseite mit ganzen 828 Kontrakten zu finden. Zum Vergleich, im Juni 2007 waren es über 93.000 Kontrakte.
Ehrlich gesagt, kann hier keiner mehr von einem liquiden Markt sprechen, die sehen anders aus.
Die großen Optimisten beim Schweizer Franken sind die Privaten. Insgesamt ist der Markt vom Sentiment bearish eingestellt. Bis Anfang Juni zeigt in diese Richtung auch die Saisonalität, danach könnte es wieder nach oben gehen. Was dazu fehlt, sind aber die Marktteilnehmer!Fazit: Nach oben ist der Moving Average als Widerstand aktiv und die 0.8411 sollten eine Unterstützung darstellen. Insgesamt ist der Markt aktuell nicht zu empfehlen, da die Commercials diesen Markt verlassen haben.
Japanische Yen
Das ist der aktivste Währungsmarkt von der Kontraktanzahl her. Die Commercials haben auf Ihre Habenseite 16.178 Kontrakte stehen. Sie verstärkten in der letzten Woche ihre Position um weitere 2.930 Kontrakte. Doch der Markt ist nach unten durchgebrochen. Die 1.0129 haben nicht gehalten und auch nicht der Moving Average als Unterstützung. Nun sind die 0.9818 als Unterstützung gefragt.Fazit: Zwar haben aktuell die Fonds den Markt in ihrer Hand und drücken diesen weiter nach unten, doch im August 2008 war diese Situation ähnlich und der Yen stieg darauf nach oben.
FOREX
EU-CHF
Die 1.5309 stehen wieder auf der Wunschliste, doch dieser Widerstand ist offensichtlich sehr stabil. Zwar hat die Zinssenkung in der letzten Woche den Euro wieder leicht nach oben gebracht, doch auf den folgenden Chart erkennen Sie den aktuellen Trend.
Er ist nach unten gerichtet. Werden nun die 1.5194 durchbrochen, werden die 1.5066 noch einmal getestet. Doch positiv ist die Flaggenformation, welche oft ein bullishes Signal darstellt. Der Ausbruch nach oben sollte dann bis 1.5447 erfolgen.
Fazit: Die Saisonalität zeigt nach oben, die Chartformation ist leicht bullish – es bietet sich ein Vola Ausbruchansatz an.
EU – JPY
Insgesamt der bessere Markt. Die 129.69 halten und die Dynamik ist nach oben gerichtet. Doch im kurzfristigen Chartfenster sieht es etwas kritischer aus – aber auch nicht mehr.
Der Widerstand bei 135.75 hat erst einmal gehalten. Negativ sind auch folgende Punkte:
- die Saisonalität zeigt nach unten
- der PercentR hat gedreht und zeigt auch nach unten
Ich erwarte jetzt eine längere Korrekturphase. Ab Mai kann es dann weiter nach oben gehen, dann stehen die 142.62 im Visier.
Das war es wieder von der Währungsmärkten. Wir sehen uns nächste Woche am Dienstag wieder!
Mike C. Kockwww.Mike-Kock.de


