• Forex - EUR/USD im Trend und NZD/USD - Range Trading

    Dienstag, 24. August 2010 00:40:00

    Fangen wir heute mit den Wirtschaftsdaten an - am Montag war der deutsche Einkaufsmanager Index schlechter ausgefallen, doch dies hatt nun nicht den großen negativen Einfluss auf den Euro. Dabei zeigt dieser Index den aktuellen Zustand im Produktionssektor an - über 50 ist positiv für den Euro und ein Wert unter 50 halt negativ. Der Index betrug 58,20 und 60,90 wurden erwartet. Da der Ausgangswert bei 61,20 lag - ist es sogar ein größerer Rückgang als es die Analysten dachten.

    Für den Dienstag wird nun das deutsche BIP bekanntgegeben -dies ist ganz klar in Schlüsselindikator der Wirtschaft und am Nachmittag kommen die US Zaheln zu den aktuellen Hausverkäufen heraus. Auch wichtig - hier der Überblick:

    Wirtschaftsdaten

    Marktübersicht

    Diese Marktübersicht finden Sie bei dailyfx.com und es lohnt sich, öfters darauf zu blicken. Neben der wichtigen Aussage zur Volatilität sehen Sie auch eine Trendaussage. Dazu mal hier die Definition:

    Trend - Dieser Indikator misst die Intensität Trend indem er uns mitteilen, wo der Preis steht im Verhältnis zu seinem letzten 90-Tage Zeitfenster. Eine sehr geringe Zahl sagt uns, dass der Preis derzeit in der Nähe Tiefstände sich befindet, während eine höhere Zahl uns sagt, dass wir in der Nähe des Hochs sind.

    Die letzte Spalte sind Vorschläge für Tradingansätze - gerade für den Einsteiger in das Forexgeschäft keine so schlechte Unterstützung.

    EUR/USD

    Der Euro ist ganz klar aus seinem Aufwärtstrend nach unten ausgebrochen und die wichtigste Unterstützung finden wir bei 1,26. Hält diese nicht, dann sind die 1,2250 das nächste Kursziel im Euro.

    Der Dienstag ist nicht gerade für seine Stärke bekannt, nur knapp 36% aller Schlusskurse lagen in den letzten 12 Monaten im Plus. Hier also auf steigend zu setzen, ist schon etwas verwegen. Aktuell lohnt sich nur hoch einstiegen und tief verkaufen.

    NZD/USD

    Das ist ein schöner Chart für das Rangetrading! Bei Kursen um die 0,7375 bieten sich Shortpositionen an, welche um die 0,71 wieder geschlossen werden können. Bei Kursen unter 0,6811 - besser im Bereich der 0,6558 kann man an Longpositionen denken. Auch hier ist die Mitte wieder der Range das Kursziel.

    Viel Erfolg!

    Mike C. Kock

    für FXCM Research

  • Forexmärkte schwach - Aktienmärkte bullish

    Montag, 23. August 2010 08:29:00

    Am Montag sind sehr oft die Aktienmärkte sehr bullish - im Schnitt liegen nur 40% aller Schlusskurse im Minus. Heute hat der DAX30 eine 70 prozentige Chance auf einen positiven Abschluss. Dabei ist die Kursspanne zwischen 6010 und 6100 Punkten zu sehen. Normal wären für heute 77 Punkte an Kursspanne. Auch der Eurostoxx hat heute für den Wochenstart eine sehr bullishe Patternformation. Das würde mit dem DAX dann sehr gut zusammen passen. Was aber wichtig ist, sind die Daten, die jetzt veröffentlicht werden.

    Dieser Einkaufsmanager Index ist wie folgt zu bewerten:

    "Einkaufsmanager-Index des herstellenden Gewerbes (PMI) misst das Aktivitätslevel der Erwerbsmanager im produktions Sektor.
    Jede Lesung über 50 weist auf eine Erweiterung, wärend eine Lesung unter 50 auf eine Verkleinerung hinweist.
    Es gibt einen Hinweis über die Gesundheit des Produktionssektors in Deutschland.
    Händler beobachten diese Umfrage sehr genau, da Erwerbsmanager normalerweise frühen Zugang zu Daten über die Leistung ihrer Firma haben, was ein leitender Indikator der Gesamtleistung der Wirtschaft sein kann.
    Eine höhere als Erwartete Lesung sollte als positiv/bullisch für den EUR angesehen werden, wärend eine niedrigere als Erwartete Lesung als negativ/bärisch für den EUR gesehen werden."

    Warten wir also diese Zahlen ab.

    Kommen wir zum Forex

    EUR/USD

    Bis jetzt sind die Kurse noch oberhalb der Marke von 1,27 - doch die sehr geringe Kursspanne läßt einen Ausbruch mehr als erkennen. Vom Wochentag her ist der Montag für den EUR bullish und dies trotz des langen Abwärtstrendes. Die Wochenanalyse ist für den EUR ebenfalls bullish, sehen wir mal, wie er in diese Woche startet.

    EUR/CAD

    Doch gegenüber dem CAD ist es umgedreht, hier startet sehr oft der CAD sehr stark in eine neue Woche. Dazu kommt heute auch noch eine Patternformation die für den EUR bearish ist. Zwar nur leicht, doch so kommt eines zum anderen.

    Die erwartet Kursspanne für heute liegt zwischen 1,3346 und 1,3192 - doch der Freitag war ein Insideday und daher ist dies nur bei einem Ausbruch nach oben oder unten für einen Einstieg zu empfehlen.

    Stellt sich die Frage - was macht das Gold bei so viel Unsicherheiten der Forexmärkte?

    Gold

    Es bleibt oberhalb der Marke von 1.125 USD. Die normale Kursspanne für einen Montag liegt um die 18 USD, doch in der letzten Wochen fehlten hier schon die wichtigen Impulse. Insgesamt war der Goldmarkt sehr sehr ruhig und lag nur bei knapp 50% seiner Wochenkursspanne!

    Bullish ist hier aber auch erst der Dienstag und nicht der Montag - deswegen können wir uns heute auf die Aktienmärkte konzentrieren.

    Viel Erfolg!

    Mike C. Kock

    für FXCM Research

  • Forex - Wochenausblick - COT Report KW 34

    Sonntag, 22. August 2010 09:28:00

    Die Woche im Forex war schon eigenartig - das starke Comeback des USD hat wohl alle überrascht und der EUR konnte sich gerade noch knapp über der Marke von 1,27 halten. Dabei war die letzte Woche gekennzeichnet von einem sehr schwankungsarmen Handel - fast alle Währungsppar bewegten sich in einer engen Spanne und erst am Freitag erfolgten die Ausbrüche. Am Montag geht es gleich los mit den Purchasing Managers Index (PMI) Daten der verschiedensten Euro-Staaten - diese Daten dienen als Frühindikator und sind ein gutes Barometer für die aktuellen Trends in der Industrie. Ansonsten werden wohl alle auf mögliche Überraschungen aus der US Wirtschaft achten oder hoffen. Diese Konstellation Angst vor schlechten Daten in der EU auf der einen Seite und Angst vor "zu guten" Daten aus den USA wird zu einigen hektischen Preisbewegungen führen.

    Sehen wir uns nun die einzelnen Märkte mit ihren aktuellen Positionen an. Doch zuerst die Zahlen aus dem COT Report vom letztem Freitag

    COT Report

    Jetzt kommt die Frage nach den Abkürzungen. Sie müssen nur auf den letzten Buchstaben achten und hier die Auflösung:

    • A = AUD
    • B = GBP
    • C = CAD
    • E = EUR
    • J = JPY
    • S = CHF

    Wir sehen, außer im AUD und im CHF haben die Commercials überall gekauft. Doch netto long sind sie nur im GBP. Wichtig ist auch noch, keine Positionen der Marktteilnehmer sind im Extrembereich, dies bedeutet, eine Trendumkehr steht nicht unmittelbar bevor!

    EUR/USD

    Die Commercials haben mit ihren Käufen den Euro gestützt. Offenbar finden sie die Marke von 1,27 als Kaufgelegenheit für neue Eurobestände. Doch insgesamt sind alle Positionen der Marktteilnehmer sehr minimal ausgelegt, dies zeigt die Unsicherheit im EUR. Der Chartverlauf selber folgt aktuell der Saisonalität - dies ist etwas beruhigend, doch vor einem tieferen EUR schützt dies erst einmal nicht.

    Fazit: neutral - leicht bearish!

    CHF/USD

    Der CHF steigt weiter mit der Saisonalität nach oben und das Verhalten der Marktteilnehmer passt dazu sehr gut. Die Commercials sichern sich diese Höhen ab und die Hedge Funds reiten den Aufwärtstrend weiter. Auch wenn man es nicht glauben möchte - die Parität zum USD ist aktuell das Ziel im CHF. Langfristig sollte das Pendel dann aber wieder in Richtung der USD ausschlagen, deswegen ist es jetzt gut, diese Kurse sich als Schweizer sich zu sichern.

    Fazit: weiter Bullish!

    JPY/USD

    Hier dürfte das Ende der Fahenstange bald erreicht sein. Die Saisonalität erreicht bald ihr Hoch und danach sollte es wieder abwärts mit den JPY gehen. Es ist schon interessant, wie der JPY zum USD eingestuft wird. All die Probleme die Japan hat, sind offensichtlich in den Augen der Händler viel geringer, als die der USA. Zugegeben, die Japaner haben damit mehr Erfahrung, doch ob dies diesen Wechselkurs rechtfertig, steht wohl auf einem anderen Blatt Papier. Hier dürften wohl die selben Aspekte wie im CHF eine Rolle spielen - der "sichere Hafen".

    Fazit: neutral

    DollarIndex

    Gehen wir mal nicht auf die Positionen der Marktteilnehmer ein - denn die sind weiterhin abwarten und fast unverändert - sehen wir uns viel mehr den Chartverlauf und die Saisonalität an. Fragen Sie mich nicht, warum die Saisonalität auch in Währungen funktioniert, da fehlen mir wirklich die guten Fakten, doch sie funktioniert halt - so wie mein Computer, den ich auch nicht ganz verstehe.

    Das kleine Zwischenhoch im Abwärtstrend stimmt fast eins zu eins mit dem Verlauf der Saisonalität überein und diese zeigt weiter klar nach unten. Dies bedeutet für den Euro - er wird wieder steigen und für den USD - er wird wieder fallen.

    Doch eines dürfte auch klar sein - dies passiert mit einer hohen Volatilität und Wirtschaftsdaten lösen diese oft aus. Hier die Übersicht mit den wichtigsten Daten der kommenden Woche.

    Wirtschaftsdaten für den EUR

    Wirtschaftsdaten für den USD

    Jetzt haben wir fast alles - nun fehlt nur noch das notwenige Glück dazu!

    Viel Erfolg und einen guten Wochenstart!

    Mike C. Kock

    für FXCM Research

    www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen