Alte gegen neue Ernte - Spread Trading - Sojabohnen Mai 2009

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Mittwoch, 27. Mai 2009 14:09:00

Wer sich mit dem erfolgreichen Handel von Rohstoffen beschäftigen will, kommt um das Spread Trading nicht herum. Was in den meisten für den privaten Händler angebotenen Produkten ein Nachteil ist, ist beim Spread Trading gewünscht – Die Rollkosten der Forwardkurve! Da der Futures ein Terminkontrakt ist, welcher eine bestimmte Ware, mit einer gewissen Qualität zu einem bestimmtem Preis und zu einer bestimmten Zeit darstellt, sind die zukünftigen Terminkontrakte normalerweise immer teurer als als der Kassamarkt oder die früheren Kontrakte. Der Grund ist in den Kosten für Lagerung, entgangene Zinsen, Versicherungen und ähnliches zu finden. Diese normale Situation wird als Contango bezeichnet. Das Gegenteil davon ist die Backwardation – hier ist die aktuelle Nachfrage nach der Ware so groß, dass die früheren Futures bedeutend teurer sind als die entfernteren. Genau dies ist aktuell im Sojamarkt anzutreffen.

Der aktuelle Juli Kontrakt hat einen höheren Wert als die Novemberkontrakt. Warum ist dies so? Der Juli Kontrakt stellt die alte Ernte dar. Diese ist natürlich nur noch in Resten als Lagerbestand vorhanden. Die neue Ernte ist noch auf den Feldern und wird mit dem Novemberkontrakt abgebildet. Was treibt aber nun die Preise im Juli Kontrakt? Es sind oft immer nur diese Punkte:

  • Der Lagerbestand ist zu gering, um die erhöhte Nachfrage zu decken
  • Es herrscht eine große Unsicherheit über die Qualität und Quantität der zukünftigen Ernte

Ein aktueller Bericht von der CME zeigt dies deutlich.

„Tight old-crop stocks, firm cash markets coupled with solid export demand served as buoying factors to lift prices after early weakness failed to attract follow through selling, analysts said. Technical strength added to the gains, with speculative buyers surfacing after the most-active July future eclipsed resistance at Friday’s high, a floor analyst said. New-crop futures ended higher as well, garnering support from ideas improved Midwest planting outlooks will limit the amount of corn acres that could shift to soybeans. ...“

  • steigende Exportzahlen
  • geringe Lagerbestände
  • Unsicherheiten in der neuen Ernte

Diese Unsicherheiten zeigen sich auch in der Preisentwicklung wieder. Sehen Sie auf die Schlusskurse im Sojamarkt. Der Julikontrakt hat eine höhere Kursbewegung als der Novemberkontrakt.

Kurz – der Julikontrakt ist gefragter und somit treiben beide Kurse weiter auseinander!

Diese Probleme treten regelmäßig zu bestimmten Jahreszeiten auf, sie sind saisonal bedingt! Genau hier entwickelt das Spread Trading seine Stärke.

Spread Trading bedeutet, dass Sie zwei verschiedene Positionen aufbauen – die eine Seite ist eine Long- und die andere Seite eine Shortposition. Um im Futureshandel dabei sein zu können, müssen Sie eine Margin hinterlegen. Diese beträgt bei Sojabohnen USD 4.725, was eine Gesamtbelastung von USD 8.550 wären. Doch beim Spread Trading erhalten Sie von der Börse eine Discount Margin. Sie sparen 86 Prozent der ursprünglichen Margin ein und müssen nur noch USD 1.215 hinterlegen. Damit ist diese Methode gerade auch für kleine Kapitalgrößen geeignet. Es empfiehlt sich immer, mit mindestens zwei Kontrakten auf jeder Seite zu handeln!

Sehen wir uns nun die Situation im Sojamarkt genauer an.

Wir kaufen den Julikontrakt und verkaufen den Novemberkontrakt. Dies bedeutet, dass nun vier mögliche Situationen auftreten können.

  1. Juli steigt – November fällt – Gewinn
  2. Juli steigt schneller als November – Gewinn
  3. Juli fällt langsamer als November – Gewinn
  4. Juli fällt – November steigt - Verlust

Wir haben eine 75 prozentige Chance auf Gewinn und wie sieht das im Chart aus?

Wir haben zwei Einstiegssignale in diesen Spread erhalten. Das erste Signal brachte uns einen Gewinn von USD 800,- und das zweite Signal ein Plus von USD 675,-. Zusammen sind dies USD 1.475,- - was auf die Margin bezogen ein Gewinn von 121 Prozent darstellt. Doch wir hätten mit mindestens zwei Spread Positionen gehandelt!

Wie sieht es nun aktuell aus, kommt noch einmal so ein Einstieg?

Ehrlich gesagt – ich weiß es nicht. Es wäre gut möglich, doch dafür müsste der Spread die 17 USD Marke erreichen. Doch die Saisonalität zeigt nun nach unten. Kein Wunder, die Meldungen und Analysen über die neue Ernte werden immer genauer und damit gewinnen die Marktteilnehmer an Planungssicherheit.

Die Zeit für diesen Spread ist fast vorbei – es macht mehr Sinn den Julikontrakt gegen den Augustkontrakt zu tauschen. Hier setzen wir auf das Schließen des Ungleichgewichte im Angebot. Wir gehen also im Novemberkontrakt long und short im Augustkontrakt.

Jetzt haben wir die Saisonalität auf unserer Seite und nun benötigen wir das richtige Entry Signal. Mehr dazu können Sie in meinem Spread Trading Seminar erfahren. Es wird vier Tage – von Freitag bis Montag – gehen. Die Teilnehmerzahl ist auf fünf Personen begrenzt – reservieren Sie jetzt sich ihren Platz und senden Sie mir eine Email!

Oder kaufen Sie mein E-Book über das Spread Trading für nur 59.95 Euro – sparen Sie 20 Euro zum regulären Preis von 79.95 Euro!

Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen