FOREX - der Tag nach dem FED Treffen

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Mittwoch, 11. August 2010 08:49:00

FED - Der Leitzins bleibt wie erwartet bei 0 bis 0,25 Prozent. Dazu wurde bekräftigt, dass er "noch für einen längeren Zeittraum extrem niedrig" bleiben wird. Einer der Gründe dafür ist die schwache US Wirtschaft. Die Aussichten sind dort sehr unsicher und so muss die FED weiter stützend eingreifen. Das war es aber auch schon von den der FED.

Das dies nicht gerade Begeisterung bei den Experten auslöst sehen Sie hier in den Kommentaren dazu:

"Die Idee, dass mit dauerhaft niedrigen Zinsen und einem Ausweiten der Geldmenge die Krise, die durch zu niedrige Zinsen und zu viel Kredit und Geld verursacht wurde, aus der Welt geschaffen werden kann, ist ökonomisch nicht nachvollziehbar", sagte der Chefvolkswirt von Barclays Capital Deutschland, Thorsten Polleit, Handelsblatt Online. - "Schwenken die USA auf eine Inflationspolitik ein, brechen die Dämme: Andere Währungsräume würden ebenfalls auf eine Inflationspolitik einschwenken", warnte Polleit. "Denn in allen Währungsräumen ist das Problem das gleiche: zu hohe Schulden und damit einhergehend der politische Anreiz, den Geldwert herabzusetzen."

Krisen-Ökonom Max Otte erklärte, die Wiederaufnahme des Quantitative Easing sei angesichts der extremen strukturellen Schwäche der US-Wirtschaft und der Fed-Philosophie des leichten Geldes nur eine Frage der Zeit gewesen. "Ein Double Dip ist in den USA sehr wahrscheinlich, da die Verwerfungen am Immobilienmarkt und anderen Sektoren noch lange nicht korrigiert sind und die massiven Stützungsmaßnahmen für die Konjunktur langsam auslaufen", begründete der Wirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Worms im Gespräch mit Handelsblatt Online die Entscheidung der Notenbank.

"Amerika ist in dreifacher Hinsicht verschuldet: als Nation gegenüber Ausland, als Staat gegenüber Bürgern und Ausland und die Bürger selber sind auch hoch verschuldet", sagte Otte und fügte hinzu: "Unter diesen Umständen wird die Fed immer das Risiko einer Inflation dem eines Wirtschaftsabschwungs vorziehen."

Die Richtung ist damit klar, doch nicht sofort und heute werden die Ergebnisse zu sehen sein!

Kommen wir zu heute und fangen mit den Wirtschaftsdaten an.

Ab 10.30 Uhr beginnen die Briten mit wichtigen Zahlen - Arbeitsmarkt und Inflation - zwei Themen die mehr als heiß sind. Die Trade Balance der US Wirtschaft dürfte keine positiven Überraschungen hervorbringen - doch mal sehen, wie diese wirklich aussehen.

EUR/USD

Der Euro ist in Asien wieder auf die Marke von 1,31 gesunken. Jetzt ist erst einmal ein kleiner Abwärtstrend zu erkennen, dies bedeutet - hoch verkaufen und tief glatt stellen. Da heute nur die Trade balance entscheidend ist, wird es bis dahin ein ruhiger Tag werden.

GBP/USD

Die Spanne mit fast 300 Pips ist klar zu sehen und auch der kleine Abwärtstrend - der USD hat auch hier etwas an Stärke zeigen können - wie lange noch?

Da heute Vormittag wichtige Daten bekanntgegeben werden - ist Vorsicht angebracht und erst nach der Veröffentlichung bietet sich ein EInstieg an. Vorher ist die Gefahr zu hoch.

Gold

Der Chart sieht besser aus - als die Zahlen! Ja der Aufwärtrend im Gold ist hier zu sehen, doch die Marke von 1210 USD steht erst einmal sehr mächtig da und werder im ersten noch im zweite Anlauf konnte diese durchbrochen werden. Nun kommt es auf die Unterstützung bei 1190 USD an - diese muss halten!

Viel Erfolg!

Mike C. Kock

für FXCM Research

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen