Forex EUR/USD

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Mittwoch, 21. Juli 2010 08:38:00

Was war gestern alles los? Erst steigt der Euro über die Marke von 1,30, um dann fast wie ein Stein unter die 1,29 zu fallen. Das Teif lag bei 1,2838 und damit hatte der Euro gestern seine komplette Spanne der Fibonacci Retracement ausgenutzt.

Gründe? Ungarn!

"Grund für die jüngsten Turbulenzen an den Märkten ist der Streit zwischen der Regierung in Budapest und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Frage, wie das Haushaltsdefizit reduziert werden soll.

Die Reaktion auf die Auflehnung gegen die IWF-Sparvorgaben folgte dennoch auf den Fuß: Bei der jüngsten Anleiheemission musste Ungarn höhere Zinsen zahlen. Zugleich wurde das Emissionsvolumen deutlich gekürzt. Die Finanzagentur platzierte lediglich 35 Mrd. Forint, geplant waren 45 Mrd. Forint, was etwa einem Volumen von 155 Mio. Euro entspricht. Auch stieg die Rendite binnen einer Woche um 0,19 Prozentpunkte auf 5,47 Prozent."

Quelle: www.n-tv.de

Das zeigt uns mal wieder - der Euro ist immer noch nicht in trockenen Tüchern und die Gefahr ist noch nicht gebannt.

Für heute muss demzufolge die Unterstützung bei 1,2838 halten ein Durchbrechen wäre nicht so positiv für den weiteren Wochenverlauf!

Tagesfavorit

Bullish ist heute das JPY und Bearish das GBP - wie gestern, nur halt mit anderen Vorzeichen.

Wirtschaftsdaten

Da ist eigentlich mehr Ruhe im Wald. Für mich sind nur die Zahlen rund um das Crude Oil und dem Gas interessant. Mehr nicht - von daher drohen die Gefahren mehr aus der Gerüchteküche.

Viel Erfolg!

Mike C. Kock

für FXCM Research

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen