Forex - USA und Japan haben große Probleme

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Mittwoch, 25. August 2010 08:10:00

Die wichtigste Zahl kam gestern aus den USA und die war auch noch richtig schlecht! Ahnen Sie welche Zahl?

Die Hausverkäufe - sind die Verkäufe bestehender Eigenheime in den USA und die stürzte um 27,2% auf 3.83M im Juli von einem revidierten 5.26M im Vormonat. Das ist der schnellste Rückgangs seit Beginn der Aufzeichnungen im vergleichbaren Jahr 1999.

Die Einfamilienhäuser sanken um 27,1% nach einem Rückgang von 7,2% im Monat davor, während die Verkäufe der Eigentumswohnungen um 28,1% nach unten fielen. Das nicht nur schlimm aus, es ist auch. Nur dem EUR/USD scheint dies wenig zu stören.

EUR/USD

Zum Glück haben die 1,2603 in Asien gehalten, es ging sogar leicht nach oben und aktuell ist der Kurs bei 1,2651. Auf eine Trendwende zu setzen ist an dieser Chartmarke denkbar, doch das Drehen der Position, wenn es weiter nach unten geht, sollte dann auch unbedingt eingehalten werden.

Hier die nächste Top-Meldung aus Japan!

"Der starke Yen setzt der japanischen Exportwirtschaft weiter zu. Laut Medienberichten plant die Notenbank nun, am Devisenmarkt zu intervenieren.

Die Bank von Japan erwägt angesichts der rasanten Festigung des Yen eine weitere Lockerung der geldpolitischen Zügel. Das berichteten japanische Medien unter Berufung auf informierte Quellen. Der Yen war zuvor zum Dollar auf den höchsten Stand seit 15 Jahren und zum Euro auf den höchsten Stand seit neun Jahren gestiegen. Man werde mit „geeigneten Maßnahmen“ gegen den Yen-Anstieg vorgehen, wurde Finanzminister Yoshihiko Noda zitiert." Quelle N-TV

USD/JPY

Ein ganz sauberer Abwärtstrend - seit Mai ist der USD von 97,97 auf unter 85,00 gefallen. Kein Wunder, dass die japanische Notenbank ein Poblem damit hat, zu mal dies ja auch zum Euro so aussieht. Stützungskäufe würden kurzzeitig einen Erfolg bringen, doch allein nur das Handeln der Notenbank aus Japan reicht dafür nicht aus. Vielleicht kam es ja schon zu einem Treffen mit der Schweizer Notenbank. Denn die Schweizer kämpfen ebenfalls mit einer zu starken Währung als Exportnation.

USD/CHF

Noch hält die Unterstützung bei 1,0368 im groben und ganzen, doch die Richtung ist deutlich zu sehen, über die Marke von 1,0141 in Richtung der 0,9915! Schade dass die Urlaubssaison schon vorbei ist - die USA werden mittlerweile zum Billigland. Doch die Stützungskäufe im Euro haben der Schweizer Notenbank einen ungefähren Verlust in Höhe von 7,5 Mrd. Euro eingebracht. So schnell werden daher keine neuen Stützungskäufe getätigt werden, wenn dann nur im großen Verbund mit anderen starken Partnern.

Wirtschaftsdaten

Ab 10 Uhr beginnt es, doch den Zahlen aus den USA wird wohl die größte Aufmerksamkeit entgegen gebracht!

Viel Erfolg!

Mike C. Kock

für FXCM Research

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen