Forex - klare Favoriten
Freitag, 11. Juni 2010 08:13:00
Tagesfavoriten
Die Liste ist heute überraschend klar. Bullish sind der USD und das JPY, die Verlierer der letzten Tage - dafür steht der Euro mit seinen Kursgewinnen wieder stark auf der anderen Seite - hier wird mit einer Kurskorrektur oder mit dem Einschlagen in den Abwärtstrend gerechnet. Diese Konstellationen müssen nicht unbedingt heute eintreten, doch der Druck wird immer größer und spätestens in der nächsten Woche tritt es dann auf.
So ein Fall ist auch im folgenden Währungspaar zu sehen.
GBP/JPY - Bearish
Auf der einen Seite haben wir zwei Patternformationen, die Bearish für das GBP sind. Dabei liegt deren Trefferqoute bei 72 Prozent und traten zusammen fast 300 mal schon auf. Die erwartete Kursspanne liegt zwischen 134,20 und 132.40. Sehen wir uns aber den Chart an - dann ist das GBP aktuell Bullish und liegt bei 134,70!
Doch kein Grund zur Traurigkeit - der ADX (blaues Kästchen) zeigt einen Extremwert an und in der Vergangenheit hat sich dann eine Gegenbewegung eingestellt. Dies wird auch heute passieren - doch spätestens am Montag!
Was dazu noch kommt, die Wirtschaftsdaten für den Freitag.
Überwiegend von der Insel und alle haben einen Einfluss auf das GBP. Ab 13,30 Uhr wird es also spannend!
Kommen wir nun zum Euro - wir erinnern uns - dieser sollte heute Bearish sein.
EUR/USD - Asien
In einer sehr engen Kursspanne hat sich der Euro in Tokio und Sydney bewegt - das ist eindeutig die Ruhe vor dem Sturm. Hier bahnt sich ein Ausbruch an.
Das Hoch liegt aktuell bei 1,2147 und bis 1,23 könnte der Euro noch problemlos steigen. Nach unten findet sich bei 1,1979 eine wichtige Unterstützungslinie. Kommt es für einen Freitag zu den normalen Gewinnmitnahmen, dann sollte der Euro unter Druck geraten. Fallen aber die Zahlen aus den USA schlecht aus, wäre dies eine kleine Chance oben zu bleiben. Von der Datenfront gibt es heute keine große Unterstützung für den Euro und die dt. Regierung tut auch vieles gegen den Euro.
Viel Erfolg und ein schönes Wochenende!
Mike C. Kock
für FXCM Research
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