S&P500 und Kupfer weiter im Abwärtstrend - COT Daten KW 37
Sonntag, 07. September 2008 16:51:00
S&P 500 – die Insider setzen weiter auf fallende Kurse
Mit 11.179 neuen Shortpositionen in der letzten Wochenbauten die die Commercials ihre Shortpositionen weiter aus. Aktuell halten sie nun 12.638 Kontrakte auf der Shortseite. Selbst die Fonds – als deren traditioneller Gegenspieler – sind nicht gerade von einem nahenden Aufwärtstrend überzeugt. Sie warten auf weitere positive Signale für die Aktienmärkte. Inflationsängste und Immobilienkrise haben ihre Spuren hinterlassen – oder besser – verbrannte
Börsenplätze. Doch wer ist dann noch positiv für den S&P 500? Laut den COT Zahlen der letzten Woche, sind es die Privatanleger. Sie kauften 11.280 neue Longpositionen und erwarten nun eine Gegenbewegung des Aktienmarktes. Schade ist nur, diese Gruppe der Marktteilnehmer liegt meistens auf der falschen Seite. Unterstützt wird dies auch von der saisonalen Seite, hier befinden wir uns aktuell im Abwärtstrend und das saisonale Tief liegt noch vor uns. Die Wahrscheinlichkeit dass das untere Band des Abwärtstrends nun bei 1178 Punkten getestet wird ist sehr groß. Bis dahin ist Abwarten angesagt oder den Abwärtstrend mit kurzfristigen Strategien zu folgen.
Kupfer – läuft in die Unterstützungszone
Insider setzen auf steigende Kurse
Seit 17 Wochen befindet sich Kupfer im Abwärtstrend und seit sechs Wochen sind die Commercials auf der Netto – Longseite. Groß geholfen, hat dies bis jetzt noch nicht. Doch mit dem Testen des Jahrestiefs ist Kupfer in eine wichtige Unterstützungszone eingelaufen. Gleichzeitig befindet sich der Wert am unteren Band des Abwärtskanal und das saisonale Tief liegt kurz vor uns. Alles Faktoren, welche für eine Bodenbildung in den nächsten Woche sprechen. Nur solange diese Bodenbildung nicht abgeschlossen ist, wird sich Kupfer nicht wieder erheben. Für die Commercials ist das optimale Zeitrahmen ihre Longpositionen weiter auszubauen. Aktuell halten sie 18.055 Longkontrakte und eine weitere Verbilligung von Kupfer wird diese Gruppe weiter für Zukäufe ausnutzen. Für den Privatanleger ist es zu früh auf steigende Kurse zu setzen.
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