US Dollar bricht dramatisch ein – das AAA Rating für die USA wankt – die meisten Währungssysteme wurden ausgestoppt - Währungsanalyse - COT Report - KW22/2009

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Dienstag, 26. Mai 2009 13:49:00

Die „Pleitegrippe“ in der Finanzwelt hat ihr nächstes Todesopfer eingesammelt – diesmal ist es die größte Bank Floridas – die Bank United Financial! Durch diesen Fall sind nicht nur alle Systeme ausgestoppt wurden (außer im JPY), nein es ist auch mittlerweile das 62. Todesopfer in der Finanzwelt. Das dramatische ist aber – die Dynamik nimmt weiter zu!

2007 waren es gerade mal drei US Banken – 2008 25 US Banken – und 2009 sind es schon 34 US Banken!

Der US Dollar als sicherer Hafen – das klingt schon wie eine Geschichte aus 1000 und einer Nacht! Mittlerweile hat die Ratingagentur Standars & Poor´s – welche schon bei Großbritannien eine Herabstufung als Möglichkeit bekannt gab – auch die USA ins Visier genommen. Die große Preisfrage ist, wie kann der US-Finanzminister Timothy Geithner das Staatsdefizit senken? Mittelfristig und glaubwürdig!?

Grund und Boden – Gold – inflationsgeschützte Sachwerte – das alles sind sichere Häfen, der US Dollar dient aktuell nur zum Trading! Damit sind wir auch schon beim eigentlichen Thema – sehen wir uns die aktuellen Märkte genauer an!

Dollarindex

Es wurde schon alles gesagt! Die 79.085 müssen halten – auf Grund der starken Bewegung ist mit einer leichten Erholung zu rechnen – doch schon ab August zeigt die Saisonalität nach unten! Aktuell sind die Positionen der Marktakteure fast auf Null zurückgefahren – wir sollten uns dieser Zurückhaltung anschließen!

Euro

Der Euro gewinnt weiter an Stärke und kann nun die 1.4500 anstreben. Zeit und Luft bis dahin ist noch genug vorhanden. Nachteilig könnte sich nur das Wahl-Balz-Verhalten der deutschen Politiker auswirken. Vernunftgesteuert scheint bei den meisten nur ein Fremdwort zu sein – wir sollten uns nur die Debatten um Opel ansehen. Fazit: nach einer kurzen Gegenreaktion ist der Weg bis 1.4500 frei!

Schweizer Franken

Wie beim Euro – fast die selben Wörter und Ideen. Nur das kurzfristige Ziel heißt hier 0.9586! Plus einen ganz ganz großen Vorteil, die Saisonalität zeigt ab Juni nach oben!

Japanische Yen

Der wirklich einzigste Markt, wo das System im Gewinn liegt. Nun müssen die 1.0800 durchbrochen werden und der Weg ist frei für die 1.1400. Die Fonds investieren auf der Kaufseite, was ein gutes Zeichen für den Yen ist. Doch dies soll nicht bedeuten, dass die Staatsfinanzen in Japan so top sind – eher das krasse Gegenteil davon.

Fazit: Der Yen wird diese Woche leicht nach einmal nach unten korrigieren und dann versuchen die 1.0800 zu durchbrechen. Negativ für diesen Markt ist aber die Saisonalität – sie zeigt noch bis September nach unten.

FOREX

Bevor wir zu den einzelnen Märkten kommen – einen kleinen Ausblick auf die Prognosen des VectorBulls – FOREX – Edition. Sie sehen die Eintrittswahrscheinlichkeit in Prozent für die heutigen Kurse gegen 22.00 Uhr. Wenn Sie eine kostenfreie Testphase haben möchten – senden Sie mir eine Email!

redaktion@Mike-Kock.de

  • EUR/CAD Long Häufigkeit: 111 Wahrscheinlichkeit:60 % Close: 1,581
  • EUR/GBP Short Häufigkeit: 41 Wahrscheinlichkeit:61 % Close: 0,8765
  • EUR/USD Short Häufigkeit: 182 Wahrscheinlichkeit:63 % Close: 1,3946
  • GBP/USD Short Häufigkeit: 11 Wahrscheinlichkeit:63 % Close: 1,5847
  • NZD/JPY Short Häufigkeit: 39 Wahrscheinlichkeit:64 % Close: 58,23
  • USD/CHF Long Häufigkeit: 147 Wahrscheinlichkeit:63 % Close: 1,0901

EUR/CHF

Der erste Ausbruchsversuch aus dem Kanal ist gescheitert, doch die Bewegung ist noch nicht vorbei. Erst wenn die 1.5000 durchbrochen sind, geht es wieder abwärts!

EUR/GBP

Zur Erinnerung – S&P erwägt eine Herabstufung in der Bonitätsnote Großbritanniens! Die Probleme sind dort auch nicht gerade leicht zu lösen. Aktuell steht das Währungspaar bei rund 0.8800. Nach unten ist ein doppelter Boden (0.8721 und 0.8763) und er sollte stark genug sein den bevorstehenden Angriff ihn zu durchbrechen zu überstehen! Nicht vergessen – der mittelfristige Trend und die Saisonalität sind nach unten gerichtet!

Das maximalste Kursziel nach oben wären die 0.9037. Wahrscheinlicher sind aber die 0.8890, welche gleichzeitig als Widerstand fungieren dürften. Als optimale Strategie bietet sich hier die Volatiltäts-Ausbruch-Strategie an! Nur wenn wirklich genug Schwung nach oben vorhanden ist, dann ist der Einstieg auch lohnenswert und Risiko minimiert!

EUR/JPY

Der Yen stellt keine gesunde Alternative für den US Dollar dar. So wird der Euro weiter an Stärke gewinnen können. Aktuell sieht es aber mehr nach einer Seitwärtsbewegung aus. Die 135.38 sind ein stabiler Widerstand. Da die Saisonalität auch noch bis Mitte Juni nach unten zeigt, ist mit einer Longposition nach abzuwarten. Werden die 131.17 durchbrochen ist Luft bis zu 127.00 oder 126.40.

EUR/USD

Die Richtung ist ja schon in der ersten Wochenanalyse vorgegeben und diese wird auch vom Tageschart bestätigt.

Aktuell sind die 1.4000 nach zu stark, doch die 1.4366 sind realistisch. Vorsicht ist nur durch die Saisonalität gegeben, diese wird versuchen den Euro wieder nach unten zu drücken. Für die nächsten zwei drei Tage mag dies auch gelingen. Wichtig ist die Marke bei 1.3739 – diese muss halten!

USD/JPY

Klareres Bild gibt es selten – eine starke Unterstützungszone von 93.013 bis 93.427. Wird diese durchbrochen, dann sind die 90.301 erster Anlaufpunkt. Nutzen Sie auch hier als Einstieg – die Vola-Variante!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen