Währungen - COT Daten Analyse - Euro (EU), Schweizer Franken (CHF), DollarIndex (DX) und Japanische Yen (JY)

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Montag, 27. Oktober 2008 19:39:00

Der US Dollar gewinnt weiter an Stärke und das von ihnen letzte Woche anvisierte Ziel von 84,93 im DollarIndex wurden längst erreicht. Nun stellt sich uns die Frage, wie geht es nun weiter im DollarIndex? Klar ist eines, die Währungsmärkte reagieren aktuell nicht mehr normal und vertraut. Wie sind die Fakten?

  • Die Unterstützung bei 80,82 wurde nicht getestet und so ist
  • aktuell der Trend stark und intakt und weiter nach oben gerichtet

negative sind, wie in der letzten Woche, die folgenden zwei Faktoren,

  1. die fehlende Unterstützung der Marktteilnehmer, sie halten sich zurück mit neuen Positionen Commercials (1.812 neue Shortkontrakte - damit keine richtiges Vertrauen ) und
  2. die saisonale Seite zeigt klar nach unten!

Die alte Widerstandslinie bei 84,93 ist jetzt die Unterstützungszone und muss halten, sonst geht es wieder abwärts. Das neue Kursziel steht nun bei 90.38.

Kommen wir zum Euro – bei dieser US-Dollare Stärke fällt er doch weiter?

Sie erinnert sich bestimmt, in der letzte Woche haben wir als „das schlimmste Ziel - 1.2714“ angegeben. Es wurde viel, viel schneller erreicht, intern rechneten wir mit zwei drei Wochen.

Alles zeigt weiter klar nach unten. Nur die Commercials mit ihren Netto long Positionen und die saisonale Seite zeigen weiter tapfer aufwärts. Dabei haben aber die Commercials ihre netto Positionen um weitere 3.003 Stück minimiert. Interessant ist auch, dass die Fonds diesen Abwärtstrend nicht voll ausspielen und letzte Woche nur 520 neue Shortkontrakte erwarben – die Optimisten im Euro sind mit 3.523 neuen Longkontrakten die Kleinspekulanten. Leider dient diese Gruppe nur als Kontraindikator.

Wird nun die Unterstützung bei 1.2500 durchbrochen, so stehen die 1,1437 als nächstes Etappenziel im Visier der Trendfolger, doch bedenken wir, 1,2500 war das Preisniveau, wo der Euro im Sommer 2006 zu seinem Höhenflug ansetzte! Es ist schon beängstigent, wie schnell Gewinne dahinschmelzen können.
Was macht der Schweizer Franken, hat es seinen Halt gefunden?

Die Argumente der letzten Woche waren...

  • Da sieht es mit einer Herausbildung einer W- Formation positiver aus.
  • Commercials sind netto long und die
  • saisonale Seite zeigt nach oben
  • zwei Marken sind wichtig, die Unterstützung bei 0.8683 und der Widerstand bei 0,9284, die erste Marke muss halten und die letztere Marke angelaufen werden

Doch die Unterstützung bei 0.8683 hat nicht gehalten, dafür aber die Stärke bei 0.8572. Wird diese jetzt auch durchbrochen, sind 0.8144 auf der Kursziel Liste! Der Rest der Einschätzung von der letzten Woche bleibt weiterhin bestehen. Aktuell zählt aber nur die alte Traderweisheit: „The Trend is your friend!". Egal welche positive Meinung Sie haben, der Schweizer Franken ist stark unter Druck und will nach unten durchbrechen.
Eine sehr interessante Situation ist beim japanischen Yen enstanden. Er ist weiter nach oben gestiegen. Durchbricht er den Widerstand?

Der Markt ist stark überhitzt, einerseits ein gutes Zeichen für die Stärke der Bewegung, doch auf der anderen Seite ein Warnsignal für eine bevorstehende Korrektur nach unten. Diese wird dann auch noch von der saisonalen Seite unterstützt.
Fazit. Wir empfehlen eine doppelte Strategie!

  • Shortposition nach unten mit Kursziel bei 0.9948 und einem Stopp oberhalb des Widerstandes!
  • Longposition bei Ausbruch nach oben – Kursziel die halbe Kursspanne vom High zum Low, mit einem Stopp knapp unterhalb der Widerstandslinie.

Das war es wieder vom Währungsmarkt,– wir sehen uns wieder in der nächsten Woche - am Dienstag!
Mike C. Kock

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