Währungsanalyse – COT Daten – 2009 / KW 01 - DollarIndex, Euro, Schweizer Franken und Japanische Yen
Mittwoch, 07. Januar 2009 20:05:00
Das Konjunkturprogramm von Obama nimmt langsam klare Formen an und somit erkennen die Märkte die neue Ausrichtung der (noch) amtierenden Wirtschaftsmacht Nr.1 der USA. Wie spiegelt sich dies nun bei den Positionen der Commercials wieder, fangen wir mit dem DollarIndex an!
Dollarindex
Die 80.99 haben gehalten und auf diesen Niveau sind die Insider sehr positiv für den US Dollar eingestellt. -4.797 Shortpositionen sind auf der Netto-Haben-Seite und im Chart sehen wir es sehr gut, es ist mehr ein Strich.
Fazit: Ich gehe von einer weiteren Dollarstärke aus! Ziel sind die 86.90!
Euro
Dollar stark = Euro schwach! Das Bild stimmt wieder, doch es ist für diese Jahreszeit auch nichts besonderes, die Saisonalität zeigt nach unten im Euro und im Dollarindex nach oben. Die Commercials haben nicht gerade viele neue Shortpositionen (– 254 ) aufgebaut, doch unbedingt bullish sind die Insider auch nicht für den Euro. Insgesamt ist das Interesse der Marktteilnehmer sehr gering und so ist dieser Markt ein Spielball des Zufalls.
Fazit: Wenn neue Positionen, dann besser in Shortrichtung, doch der Markt hat enorme Risiken aktuell!
Schweizer Franken
Der Schweizer Franken als Fluchtwährung hat wohl wieder seine Schuldigkeit getan und nun gibt er seine Gewinne wieder Schritt für Schritt zurück. Die saisonale Seite geht nach unten und diese wird auch der Franken folgen. 0.8800 ist eine wichtige Unterstützungszone, doch die Commercials und die großen Fonds setzen aktuell auf fallende Kurse – selten – doch vereint eine sehr große Macht.
Fazit: Auch hier keine neuen Longpositionen in Sicht, wenn überhaupt dann nur die andere Seite!
Japanische Yen
Meine Warnung des Trendwechsel kam vor drei Wochen zur rechten Zeit und jetzt sind die 1.0510 im Visier des Marktes. Es ist eine sehr starke Unterstützung, doch ob diese hält, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Fazit: Der Markt ist neutral und aktuell kann neue Position – egal in welche Richtung – aufgebaut werden. Die saisonale Seite drückt auf den Yen und so wird mit viel Glück vielleicht eine Seitwärtsbewegung eingeleitet werden.
Das war es wieder von den Währungsmärkten und mir. Wir sehen und lesen uns nächste Woche wieder zu den neuen COT Daten.
Viel Erfolg im Handel!
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de
|


