Währungsanalyse - COT Daten - Dollar schwächelt, Euro und Schweizer Franken steigen, Japanische Yen und FOREX
Dienstag, 16. Dezember 2008 09:25:00
DollarIndex
„... die Luft ist raus.“ dies war mein Kommentar in der letzten Woche und der Hinweis, für Longpositionen sind die 84,93 eine wichtige Unterstützung! Der Chart zeigt es -
ein neues Kursziel steht vor der Tür und es sind die 81,55 und kurz danach die 80,82.
Fazit: Bis zum Ende des Jahres 2008 wird es keine großen Veränderungen mehr geben. Die saisonale Richtung zeigt nach unten und wird in den nächsten Wochen ihr Tief finden.
Euro
Ein schwacher US-Dollar bringt wieder etwas mehr Leben in den Euro, die Pressemitteilung aus der letzten Woche mit „Euro wieder über 1,2900!“ war nicht so entscheidend, doch nun stehen nach dem Durchstoßen des wichtigen Widerstandes bei 1.3400 das nächste Kursziel an – die 1.3821!
Was etwas schade ist, dass die Commercials letzte Woche ihre Longpositionen um 11.359 Kontrakte minimiert haben und so nur noch 7.754 Longkontrakte im Bestand haben. Die großen Fonds sind immer noch auf der Shortseite und nur die Privaten sind massiv mit 8.914 Kontrakten long. Erst wenn die Fonds auf die Longseite wechseln, dann hat diese Aufwärtsbewegung genug Kraft.
Fazit: Er steigt, doch diese Bewegung wird nicht von den starken Marktteilnehmern unterstützt. Dadurch ist eine hohe Volatilität in den Markt – mit vielen GAPS. Für das Trading ein sehr zweischneidiges Schwert!
Euro vs CHF
die 1,6000 sind das nächste Kursziel und auch der nächste Widerstand. Als Unterstützung dient jetzt die Zone um 1,5558.
Ein Blick auf den langfristigen Chart zeigt es klarer an – der Euro hat wieder die Führung übernommen.
Fazit: Der Euro wird stärker und kehrt wieder zu seinen Durchschnittspreisen zurück.
Schweizer Franken
Wer die Wahl hat zwischen den Währungspaaren US$_Euro oder US$_CHF sich für das Trading entscheiden zu müssen, der sollte zum US$_CHF gehen. Die Marktteilnehmer sind hier aktuell homogener. Die Commercials sind long und minimieren sehr leicht ihre Position (3.466 Kontrakte). Dafür haben aber die Fonds ihre Shortpositionen um 4.166 Kontrakte reduziert und zeigen mehr Vertrauen in den Neubeginn eines Trends nach oben. Was positiv noch hinzu kommt, ist der Kontraindikator – die Privaten – sie sind short!
Fazit: Kursziel ist nun 0,8779, wenn dies Durchbrochen wird, dann werden die Fonds noch mehr Longpositionen aufbauen.
Japanische Yen
Das Gap wurde noch nicht geschlossen und die Commercials sichern sich dieses aktuelle Preisniveau mit weiteren 12.230 Shortkontrakten ab.
Sie haben nun 67.682 Shortkontrakte im Bestand. Das klingt gewaltig ist es aber NOCH nicht. Im März dieses Jahre waren es über 75.000 Shortkontrakte und danach ging der Yen erst in die Knie. Etwas Luft ist also noch – aber nicht mehr viel!!!
Hier beim Yen sind die Privaten in der letzten Woche die Käufer mit 11.874 Kontrakten gewesen. Was ist, wenn in dieser Woche das Geld für die Weihnachtsgeschenke benötigt wird?
Fazit: der Yen steigt und Druck von seitens der Commercials wird immer größer, die Privaten sind nicht wirklich eine beruhigende Unterstützung für diesen Aufwärtstrend.
Euro vs. JPY
Auch hier gewinnt der Euro wieder mehr an Stärke zurück. Der Abwärtstrend hat an Stärke verloren und der Kurs geht nun mit der Saisonalität nach oben. Diese Woche werden wir leicht steigende Kurse sehen. Doch noch immer gilt das Fazit von letzter Woche!
Wichtig für den Euro ist nun das halten der Unterstützung bei 113.53. Werden diese durchbrochen, sind Kurse unter 100 auf der Zielliste des Yen!
Das war es wieder von den Währungsmärkten!
Beachten Sie bitte den Gold und Kaffeemarkt - da tut sich einiges an Positiven!
Mike C. Kock
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