Währungsanalyse - COT Daten - DollarIndex, Euro, Yen, CHF, Forex - EU_CHF - EU_JPY

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Mittwoch, 03. Dezember 2008 10:59:00

Zwar ein Tag später, doch wer einen Blick von Ihnen schon vorher auf die Märkte warf, sah es schon, die vollkommene Stille. Fangen wir mit dem DollarIndex an.
DollarIndex
Die Commercials sind jetzt mit18.527 Kontrakten short. Das war eine Veränderung von 1.118 Kontrakten und der Chart zeigt es, die Luft ist raus.

Seit fünf Wochen bewegen wir uns seitwärts und testen dabei immer wieder den weg nach unten ab.
Fazit: Bis ende des Jahres 2008 wird es keine großen Veränderungen mehr geben. Wenn Sie noch long sind, ist die 84,93 eine gute Unterstützungslinie für Sie. Aktuell bietet sich der DollarIndex nur für das Traden von Volatilitäts-Ausbrüche an – in beide Richtungen!
Euro
Eigentlich sollte der Euro ja fast ein Spiegelbild zum DollarIndex sein, doch die Commercials verkauften 3.942 Kontrakte und minimierten damit ihre Nettopositionen auf 19.710 Kontrakte.

So ist außer der Festigung der so wichtigen Unterstützungslinie bei 1.2404 nichts interessantes zu berichten. Ach so, die Saisonalität zeigt nach oben und damit sollte auch der Euro steigen!
Fazit: Warten wir es ab, wann er steigen möchte!
Euro vs CHF
Der Euro gewinnt gegen den US-Dollar nicht weiter an Stärke und dies wirkt sich natürlich auch auf das Währungspaar Euro – CHF aus.

Der Widerstand bei 1.5558 hält und der Kurs prallte nach unten in Richtung 1.5080 ab. Jetzt gibt es zwei Hauptszenarien – die blaue Linie und die rote Linie.
Blau – das wohl günstigste Szenarium für den Euro. Da Larry Williams immer sagt, der schlimmste Trade mit dem größten Verlust – ist gerade der, den man hat, gehe ich mehr von Rot aus.
Doch bei Rot gibt es auch eine Variante Rot – 2 – die Ausbildung einer umgedrehten Kopf-Schulter Formation.
Fazit: Der Schweizer Franken gewinnt wieder etwas an Stärke und die Unterstützungslinie bei 1,5080 muss halten für den Aufwärtstrend des Euro´s.

Schweizer Franken

Die 0.8144 haben gehalten und die Commercials sind für den Schweizer Franken bullish - was ja auch nicht die große Überraschung ist, es ist und bleibt eine sichere Währung! Dazu kommt dann auch noch das aktuelle Preisniveau. Luft nach oben ist vorhanden, die saisonale Seite zeigt dies an und doch ist der Abwärtstrend immer noch intakt und drückt den Kurs weiter nach unten.

Fazit: Für den Sommer sind es noch zu wenig Schwalben - daher ist warm anziehen besser geeignet!

Japanische Yen
Der Durchbruch wurde geschafft, doch das große Vertrauen ist noch nicht da. Es stellt sich nun die Frage, wird das Gap geschlossen und hält damit der ehemaliger Widerstand und jetzige Unterstützungsbereich um die 1.0471?!

Was machen die Commercials? Die haben in der letzten Woche ihre Shortpositionen um 14.461 neue Kontrakte ausgebaut und haben nun 49.814 Shortkontrakte im Bestand. Das klingt gewaltig ist es aber nicht. Im März dieses Jahre waren es über 75.000 Shortkontrakte und danach ging der Yen in die Knie.
Fazit: nach fünf Anläufen hat der Yen den Durchbruch geschafft, nun sollte er das Gap schließen und bei 1.0471 wieder nach oben steigen!
Euro vs. JPY
Auch hier gewinnt der Yen wieder mehr an Stärke zurück und dazu kommt noch der intakte Abwärtstrend.

Wichtig für den Euro ist nun das halten der Unterstützung bei 113.53. Werden diese durchbrochen, sind Kurse unter 100 auf der Zielliste des Yen!
Das war es wieder von den Währungsmärkten!
Bis nächste Woche!

Mike C. Kock

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen