Währungsanalyse - COT Daten - Dollarindex, Euro, Schweizer Franken - FOREX - KW 03/2009

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Dienstag, 20. Januar 2009 12:24:00

Die Finanzwelt hält den Atem an, feiert auf der einen Seite den neuen US-Präsidenten und versucht auf der anderen Seite die Milliarden Verluste der Banken zu verarbeiten und zu verschmerzen. Kein leichtes Unterfangen. Diese Situation spiegelt sich auch an den Währungsmärkten wieder.

Dollarindex

Das Sentiment ist bearish! Doch auf der anderen Seite waren die Commercials seit September 2008 nicht mehr so positiv auf steigende Kurse eingestellt. Der Dollar will aber offensichtlich nicht die 86,91 durchbrechen, trotz der moralischen Unterstützung von der Saisonalität. Was fehlt sind Käufer für diesen Markt und diese halten sich seit Monaten bedeckt.

Fazit: Der Dollarindex ist gefangen zwischen 79,00 und 87,00. Somit ist keine klare Richtung zu erkennen. Insgesamt sind wir aber einen neuen Longsignal näher – als short.

Euro

Da hat es geknallt! 11.521 neue Käufe drehten den Euro in eine Netto-Longposition – wenn auch nur mit 27 Kontrakten. Zur Erinnerung – das System ist short seit der letzten Woche! Insgesamt sind es aber keine Extrempositionen, was Sie auch sehr gut im Chart erkennen können.

Der Euro ist vom Sentiment bullish und die meisten Kaufkontrakte halten die Privaten, was eigentlich ein guter Kontraindikator für mich ist. Nach oben stehen als Widerstand die 1.3821 und nach wie vor die 1.2400 als Unterstützung.

Fazit: Ich bin short und habe damit keine Meinung zu haben.

Schweizer Franken

2.299 Kaufkontrakte minimierte die Shortposition der Commercials auf -244 Kontrakte. Damit wurde ein neues Shortsignal verhindert. Die Optimisten im Schweizer Franken sind die Privaten, welche als einzige Gruppe auf steigende Kurse setzt.

Fazit: Auch hier ist Abwarten besser als zu schnelles Handeln. Die saisonale Richtung zeigt nach unten!

FOREX

EU-CHF

Positiv war, die 1.4713 haben gehalten – doch der Widerstand nach oben auch. Aktuell hat sich dieses Währungspaar von der Saisonalität abgekoppelt, was immer ein gutes Zeichen für extreme Marktsituationen ist.

Fazit: Der Druck in Richtung 1.4297 ist nicht geringer geworden – eher das Gegenteil! Der Schweizer Franken bleibt stark.

EU-JPY

Solange die wichtige Unterstützung bei 113,50 hält ist es gut, doch wer den Chart an sieht, glaubt nicht wirklich daran. Seit drei Monaten ist der Kurs gefangen und von einer Bodenbildung kann hier noch keiner reden.

Fazit: Der Yen bleibt weiter stark und wird versuchen die 113.50 zu durchbrechen.

Das war es wieder von mir! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und möge auch der Spaß nicht zu kurz kommen!

Bis nächste Woche wieder.

Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen