Währungsanalyse - COT Daten - FOREX - Dollarindex, Euro, Schweizer Franken, Japanische Yen, Britische Pfund - KW 07/2009

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Dienstag, 17. Februar 2009 11:36:00

Erinnern Sie sich an die letzte Woche? Alles sah gut aus, der Euro war stabil und Schweizer Franken und der Japanische Yen zeigten Schwäche. Doch das war letzte Woche und bis heute kamen viele neue Fakten wieder dazu. So war die Analyse – wie immer – nur eine reine Momentaufnahme. Wie wenn Sie mit dem Zug fahren. Sie sehen aus dem Fenster, schließen dann die Augen und wenn Sie diese wieder öffnen, dann hat sich das Bild verändert. Doch Sie sitzen immer noch in dem selben Zug und haben das selbe Ziel! Wenn Sie erfolgreich an den Währungsmärkten agieren möchten, dann ist es wichtig, dass Sie sehr gute Fachseminare besuchen und sich vielleicht sogar coachen lassen. Erst wenn Sie das nötige Wissen haben, dann haben Sie auch die Möglichkeiten Marktchancen zu erkennen und zu nutzen!

Dollarindex

Hier ist gar nichts passiert! Die Fonds kauften gerade mal 69 Kontrakte und die Commercials 564 Kontrakte! Mehr gibt es nicht zu sagen – der Markt verharrt und wartet.

Fazit: Der Markt kommt nicht über die 86 -87 Zone – die Ruhe vor dem Sturm!

Euro

Ja wenn der Dollarindex nicht nach oben kommt, dann müsste der Euro doch stärker werden. Leider ist es nicht der Fall. Zur Zeit ist nicht der Dollar schwach – es ist der Euro! Dafür sind hier aber größere Umsätze zu sehen.

Die Commercials kauften 3.112 Kontrakte und haben damit ihre Longposition fast verdoppelt. Die Gegenspieler waren nicht die Fonds, es waren die Privaten mit 2.170 Kontrakten. Sie setzen also weiter auf fallende Kurse! Ich hoffe mal nicht, dass Sie alle diesen Newsletter gelesen haben. Ich bin zwar mit meiner Position noch im plus, doch aktuell werde ich mit einem MINUS ausgestoppt!

Fazit: Das Sentiment ist bullish, doch die lange Seitwärtsphase aus der Saisonalität hat aktuell wohl einen zu großen Einfluss.

Schweizer Franken

Die Commercials sind die Bullen in diesem Markt. Allein in der letzten Woche haben Sie wieder 4.158 Longkontrakte erworben und damit ihre Nettoposition auf 12.544 Kontrakten ausgebaut. Positiv – wie beim Euro – die Privaten setzen weiter auf fallende Kurse. Zwar tun dies die Fonds auch, doch die 381 neuen Shortkontrakte erzeugen nicht gerade großen Verkaufsdruck!

Fazit: die 0.8460 dürften halten. Erst wenn die Fonds den Druck erhöhen, kann diese durchbrechen!

Japanische Yen

Um 13.109 Kontrakte minimierten die Commercials ihre Verkaufsposition. Fast 20% - der große Druck wird da offensichtlich aus dem Markt genommen.

Das der Yen nun nicht durch die Decke sprang, lag gemeinsam an den Fonds und den Privaten, welche die Verkäufer im Markt waren. Offensichtlich ging den Fonds etwas die Puste aus, da sie mit ihren Longpositionen seit drei Wochen im Extrembereich sich aufgehalten hatten. Der Gedanke eines Durchbruchs durch den Widerstand 1.1361 war zu verlockend! Nach dem Fehlsignal kam dann das Risikomanagement und stellte die Positionen wieder auf null.

Fazit: Der große Druck von Seitens der Insider ist raus – doch den Fonds fehlt die Power und die Privaten setzen auf einen fallenden Markt!

FOREX

EU_CHF

Der Widerstand bei 1.5172 hat gehalten und so war die gute Ausgangslage der letzten Woche wieder nur Geschichte. Vier Mal hat der Widerstand gehalten und nun wird halt wieder die Unterstützung getestet. Mit etwas Glück und das braucht der Euro, werden die 1.4713 nicht direkt angelaufen, sondern der Markt hält an den Tief vor 10 Wochen.

Fazit: Eine lange Seitwärtsphase, trotz dass die Saisonalität nach oben zeigt, ist ein Indiz für einen schwachen Euro!

EU_JPY

Eine so gute Chartlage hatten wir beim EU-JPY schon lange nicht mehr! Die so wichtige Unterstützung scheint zu halten. Sehen wirr uns das etwas genauer an. Da sieht es dann nicht mehr so positiv aus. Die Kurse zeigen nach unten und von allen Seiten wird auch noch Druck ausgeübt.

Fazit: Die Ruhe ist nur oberflächlich. Der EU-Yen bewegt sich in einer engen Spanne und die Richtung zeigt klar nach unten. So wird es in den nächsten Wochen zum nochmaligen Testen der Unterstützungszone kommen.

EU-GBP

Eine Parität von 1 zu 1 wäre zu schön für uns Europäer gewesen, doch so schlecht ist der Kurs für uns nun auch nicht. Aktuell ist der EU-GBP auf den Weg nach oben, wenn er es durchbricht, dann ist es ein sehr starkes Kaufsignal.

Fazit: EU-GBP bewegt sich in einer Seitwärtsphase, Kursziele bilden Unterstützung und Widerstand.

Das war es wieder von den Währungen! Wir sehen uns nächste Woche Montag wieder oder am Wochenende zu den Terminen der nächsten Woche auf meiner Webseite!

Viel Erfolg! Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen