Währungsanalyse - COT Daten - FOREX - Dollarindex, Euro, Schweizer Franken, Japanische Yen - KW 04/2009 - Mike C. Kock
Dienstag, 27. Januar 2009 15:11:00
Kaufsignal im Dollarindex!
Trotz dass die Commercials in der letzten Wochen 1.124 neue Shortpositionen erworben haben und damit auf 6.355 Shortkontrakte kommen, ist ein Longsignal beim Dollarindex aufgetreten. Das Sentiment ist baerish und die saisonale Seite zeigt nur mit wirklich guten Willen – leicht nach oben. Doch da die Faktoren für eine Longposition gegeben sind, sind wir seit Montag long im Markt. Für den Dollar bedeutet dies, er gewinnt weiter an Stärke und der der Euro müsste damit weiter an Boden einbüßen und wir erinnern uns, im Euro ist das System seit drei Wochen short!
Euro
Die Commercials haben ihre Position wieder in den Longbereich gedreht, die Fonds ihre Shortposition um 1.768 Kontrakte minimiert und die großen Verkäufer im Markt waren die Privaten mit 6.799 Shortkontrakten. Kurz das Sentiment beim Euro ist bullish und ich bin short!
Japanische Yen
Wieder stehen die 1.1361 zur Diskussion und wieder richtet sich die Bewegung gegen den saisonalen Trend. Die Commercials sichern sich natürlich dieses Preisniveau mit weiteren Shortkontrakten ab und die Fonds setzen auf die Fortsetzung des Aufwärtstrends.
Fazit: Werden die 1.1361 durchbrochen ist der Weg frei und die Commercials haben aktuell noch keine massiven Shortpositionen aufgebaut, so kann der Trend weiter gehen. Für unser Handelssystem besteht aktuell keine Möglichkeit, um in den Markt rein zukommen.
Schweizer Franken
Fast sieht es aus wie beim Euro, doch hier sind wir flat im Markt. Kurz die Fakten: Die Commercials sind netto mit 2.857 Kontrakten long und die Fonds mit 6.374 short. So sind die Privaten das Zündlein an der Waage. Die Frage ist, wie lange die Unterstützung bei 0,8654 hält.
Fazit: Keine klare Marktsituation!
FOREX
EU_CHF
Bevor wir uns den Tageschart ansehen, ein Blick auf den großen Überblick. Der Januar scheint eine Bodenbildung aus zu Testen und mit viel Glück, schließt er auch leicht im plus. Doch damit ist der Druck auf den Euro nicht weg und die reale Chance auf ein Durchbrechen zu Kursen um die 1.4100 besteht immer noch.
Wer nun sich überlegt, ob er eine Währungsabsicherung in Form einer Option erwirbt, sollte eines bedenken. Die Volatilität ist aktuell sehr hoch und damit auch die Prämie für Optionen. Der optimale Zeitpunkt für den Kauf von Optionen ist in diesem Fall viel früher gewesen, bei Preisen um die 1.5600. Nun ist die Gefahr von einen weiteren starken Schweizer Franken sehr hoch und damit werden die Absicherungsstrategien mit Optionen teuer. Doch der Preis sollte NICHT im Mittelpunkt Ihrer Überlegung stehen! Sondern Sie sollten sich das schlimmste Szenario für Ihre Position (z.B. Finanzierung in CHF zu Euro) überlegen und durchrechnen, ob Sie dies finanziell durchhalten können.
Sehen wir uns den Tageschart an.
Die Unterstützung bei 1.4914 hält und so geht es mit der Saisonalität wieder leicht nach oben. Doch Sie sehen auch die schweren Widerstände, welche sich da auf türmen. Diese müssen erst einmal durchbrochen werden.
Fazit: Zur Zeit ist der Euro zum CHF in einem Band zwischen 1.4713 und 1.5300 gefangen. In welcher Richtung der Ausbruch erfolgt, kann ich ihnen nicht sagen.
EU_JPY
Hier war der Versuch klar zu erkennen, die Unterstützung zu durchbrechen, doch Sie erkennen auch sehr leicht, die Korrelation der Chartentwicklung mit der Saisonalität! Von daher werden wir in den nächsten zwei Wochen noch einmal die Unterstützung testen. Dies zeigt auch die Langfristchart sehr deutlich.
Der Yen ist weiterhin stark und aktuell gibt es von der technischen Seite kaum Indizien für eine Trendumkehr – eher das Gegenteil!
Das war es von meiner Seite wieder mit den Währungen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Wir sehen uns nächste Woche wieder!
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de
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