Währungsanalyse - FOREX - COT Daten - Dollarindex, Euro, Schweizer Franken, Japanische Yen - KW 10

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Dienstag, 10. März 2009 11:26:00

Zwei Währungen standen im Blickpunkt der letzten Woche – der Dollar und der Euro. Mittlerweile ist der Dollar wieder an einem wichtigen Widerstand heran gekommen und versucht diesen zu durchbrechen. Nicht etwa ein Zeichen für die neue Stärke des US Dollars, mehr eine große Verunsicherung im Euro-Raum. Die Globalisierung zeigt gerade in diesen Tagen ihre gute Seite. Der Auslöser waren die USA und die komplette Industrienationen sind die Leidtragenden. Gerade in Europa wird krampfhaft nach Lösungen gesucht. Was tun? Freie Marktwirtschaft oder das Wahljahr bevorzugen? Keine leichte Lösung für Frau Merkel und die CDU. Der Euro zeigt diese Probleme klar an und der Schweizer Franken wird immer stärker!
Dollarindex

Bei 89.42 liegt der Widerstand und dieser muss durchbrochen werden, um neue Höhe für den US Dollar zu erreichen. Doch die Umsätze der letzten Woche waren mehr gekleckert – als geklotzt. 280 und 465 Shortkontrakte für die Commercials und Fonds – dass ist weniger als nichts!
Fazit: Die Marktteilnehmer warten auf neue Fakten, wir auch!
Euro

Mal ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass dieses Signal so lange im Plus bleibt. Die Unterstützung bei 1.2387 scheint zu halten. Zu mal nun auch noch weiter Unterstützung von den Commercials kommt.

11.915 neue Kontrakte verstärken nun die Netto – Long – Position. Doch so lange die Fonds noch auf der Verkaufsseite stehen, bleibt der Markt mehr seitwärts ausgerichtet. Vom Sentiment ist der Markt bullish!
Fazit: die Shortposition ist im Plus und wir warten auf neue Signale!
Japanische Yen
Aktuell halten die 1.0129 noch, doch wer soll aktuell den Durchbruch verhindern. Zwar haben die Insider mit 12.150 Kontrakten ihre Shortposition auf nur noch 6.958 Kontrakte runtergeschraubt, doch dafür sind die Privaten und die Fonds, die nun den Markt weiter nach unten drücken. Das Kursziel wären die 0.9818.

Fazit: Wir sind seit Montag long im Markt, das Risiko für den Trade ist gering, da der Moving Average sehr dicht beim Entry liegt. Doch der Nachteil ist auch, der Stopp ist zu nach und somit die Gefahr zu früh aus dem Markt genommen zu werden sehr hoch.
Schweizer Franken

Auch hier hält die Unterstützung bei 0.8507. Die Commercials bauen ihre Longposition weiter aus – letzte Woche waren es 3.691 neue Kontrakte. Doch das saisonale Tief ist erst Ende Mai Anfang Juni. Bis dahin wird wohl auch hier leicht Zurückhaltung angesagt sein.
Fazit: Aktuell kein interessanter Markt

FOREX

EU-CHF

Was ich schon lange befürchtet hatte, ist nun eingetreten, der Euro konnte nicht an Stärke gewinnen und ist durch die wichtige Unterstützung gebrochen. Langfristig sind wir jetzt in einem Bereich aus den Jahren 2001 bis 2003. Die Schweizer wird es freuen, doch den europäischen Häuselbauer bestimmt nicht, wenn er in Schweizer Franken sein Finanzierung laufen hat.
Wie sieht es nun im kleines Chartfenster aus? Was sind die nächsten Kursziele?

Die 1.4540 stehen nun auf der Zielliste, werden diese durchbrochen sind die 1.4263 eine realistische Kursmarke. Bis Mitte des Monats März drückt auch noch die saisonale Seite den Euro weiter nach unten.

Fazit: Setzen Sie nur auf den Trend und dieser zeigt nach unten!

EU – JPY

Ja – Sie haben recht, das hier sieht bedeutend besser aus für den Euro. Die 113.53 haben gehalten und nun werden wohl wieder die 130.28 nach oben getestet. Wirklich?

Nein – dafür müssen erst einmal die 126.08 durchbrochen werden und dies sieht nach einem harten Stück Arbeit aus.
Fazit: Neue Positionen erst nach Ausbruch in die Ausbruchrichtung aufbauen!
Ja – das war es wieder von den Währungen!

Wir sehen uns nächste Woche wieder. Falls Sie interesse an einem Seminar über „Währungen – Analyse – Handel“ haben, geben sie mir ein Zeichen. Gerne auch in Ihrer Nähe!
Viel Erfolg und Glück!
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen