Währungsanalyse – FOREX – COT Report Dollarindex – Euro – Schweizer Franken – Japanische Yen KW 19 / 2009

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Dienstag, 12. Mai 2009 07:36:00

Der US Dollar zeigt ungewollt Schwäche und damit gewinnen die anderen Währungen leicht an Stärke wieder. Ob dies nun ausreicht, um alte Höhen zu erreichen, werden wir vielleicht aus den COT Report erkennen können. Ein kleiner aber feiner Hinweis auf einen neuen Service von mir. Ab diese Woche stelle ich aktuelle Handelssignale für den FOREX Handel auf meine Seite, werde diese aber nicht versenden – ich denke 2 mal die Woche reicht, um Ihren eMail Account zu belasten.

Dollarindex

die 83.31 haben nicht gehalten und nun ist der weg frei bis 80.99. Diese sollten aber halten, denn alles andere wäre ein Testen des Tiefs bei 78.78. Natürlich haben die Commercials bei diesem Preisniveau ihre Shortposition minimiert. Mit 3.191 waren sie letzte Woche die stärksten Käufer im Dollarindex. Die Fonds haben dagegen verkauft.

Fazit: Longposition im Minus – der US Dollar zeigt Anzeichen der Schweinegrippe, er schwächelt sehr stark. Kurse bis 78.78 sind durchaus möglich.

Euro

Der neue Anflug von Eurostärke lässt die Commercials gleich reagieren. Sie drehen ihre Longposition durch den Verkauf von 9.917 Kontrakten auf die Shortseite. Die Fonds haben zwar gekauft, doch ihre Gesamtposition mit 3.368 Longkontrakten ist immer noch sehr klein. Bei den Commercials stehen 8.223 Shortkontrakte und bei den Privaten 4.855 Kontrakte im Buch.
Der Chart zeigt auch sehr deutlich – diese Unsicherheit im Markt.
Kursziel sind nun erst einmal die 1.3739 im Wochenchart, doch der Widerstand darüber bei 1.3849 ist in Verbindung mit dem Moving Average sehr stark. Nur wenn die Fonds ihre Longposition massiv ausbauen, kann dieser überwunden werden. Im Tageschart sehen wir dies noch deutlicher.
Die 1.3739 stehen fest. Der Euro wird diese auch anlaufen und versuchen zu durchbrechen, doch die Zone darüber ist bis 1.4040 mit Widerständen sehr dicht bepackt.

Fazit: Trotz Shortposition (im Minus) bin ich optimistischer für einen Ausbruch nach oben in Richtung der 1.3849.

Schweizer Franken

Da auch hier der Ausbruch nach oben erfolgte, das saisonale Tief zeitlich schon fast erreicht wurden ist, sieht es positiver als im Euro für den Schweizer Franken aus. Für alte Höhen müssen aber die 0.9069 überwunden werden. Zwar wäre der Weg frei bis 0.9588 wenn nicht das Gap vom Januar 2009 wäre.

Fazit: positives Umfeld – Potential bis 0.9247 maximal bis 0.9588 (aber nicht alles diese Woche)

Japanische Yen

Um ihre Frage gleich zu beantworten, nein – es macht keinen Spaß innerhalb von neun Wochen drei Kaufsignale zu bekommen. Doch da der US Dollar nach unten will, mir keine Ausrede einfällt, ist da halt wieder ein Kaufsignal. Positiv – die Commercials kauften letzte Woche groß ein – das war es aber auch schon.

Fazit: Longsignal – und die Saisonalität zeigt weiter nach unten!

FOREX

EUR/CHF

Der Euro hält tapfer seine Position. Nach oben ist der Weg versperrt. Die 1.5309 sind momentan zu stark, doch nach unten will er nicht.
Was im Tageschart deutlicher zu sehen ist.

Für Montag bestand eine 69 prozentige Wahrscheinlichkeit für einen höheren Schlusskurs auf Basis einer Patternanalyse. Wenn diese Richtung eingeschlagen werde sollte, dann liegt das maximalste Kursziel bei 1.5200 und das wahrscheinlichste bei 1.5133.

Fazit: kurzfristig geht es nach oben, doch langfristig ist immer noch der Abwärtstrend intakt!

EUR/JPY

Die 130.21 halten und darauf könnte nun langfristig aufgebaut die 143.15 angestrebt werden. Doch die aktuelle Preiszone ist sehr stark und zäh. Da benötigt der Euro bedeutend mehr Kraft dazu.

Für das große Ziel müssen nun aber erst einmal die kleinen Etappenziele erreicht werden. Diese liegen bei 135.38 und der wichtige Widerstand bei 137.41. Ehrlich – das ist kein leichter Weg. Bis Juni drückt auch noch die Saisonalität den Euro nach unten und erst dann kommt auch von dort eine wichtige Unterstützung.

Fazit: der Euro will nach oben – Ziel sind zuerst die 135.38. Viel Zeit hat er dazu aber nicht, dann drückt die Saisonalität bis Juni wieder den Euro Richtung Süden.

Das war es wieder – eine schöne Woche wünsche ich Ihnen!
Mike C. Kock
www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen