Was passiert mit dem Euro?

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Sonntag, 28. November 2010 10:35:00

Letzte Woche waren die Signale im Euro noch positiv. Trotz der massiven Probleme in Irland und Portugal, der Euro hielt sich tapfer. Doch dann brachen die Dämme und damit hat sich das Bild und auch die Spielregeln geändert. Trotz das wir eine steigende saisonale Phase im Euro haben und die Insider den Euro kaufen - es geht erst einmal nach unten und das ist unsere neue Richtung! Sehen wir uns dies genauer an.

EUR/USD - Momentum

In den letzten vier Wochen hat der Euro über fünf Prozent an Wert verloren, damit liegt er auf Jahressicht immer noch klar im Minus und eine Trendwende scheint nicht in Sicht zu sein, wie der folgende Chart es zeigt.

Alles neigt sich klar in Richtung Süden und als neue Kursziele können wir die Fibonacci Widerstände verwenden. Nur die liegen halt noch etwas weiter unten. Die gelbe Zone markiert den Bereich, wo der Trend von neutral auf Short sich drehte. Kursziele zwischen 1,29 und 1,31 sind nicht so unwahrscheinlich. Große Unterstützung von den Wirtschaftsdaten haben wir in der neuen Woche auch nicht zu erwarten.

Eher das Gegenteil, denn am 2. Dezember tagt mal wieder die ECB zum Thema Zinssatz. Davor und danach dominiert nur der USD. Da wir zur Zeit noch keinen neuen COT Report haben (wegen den Feiertagen in den USA), können wir dort die neuen Fakten nicht zu Rate ziehen.

Fazit: Der Euro ist nun klar in einem Abwärtstrend eingeschwenkt, trotz steigender Saisonalität und bullishen Commercials.

Montag

Wenn wir nun für den Euro short gestimmt sind, wollen wir doch sehen, ob uns auch der ForexBull (www.ForexBull.de) für den Montag konkrete Signale liefern kann.

ForexBull - Überblick

Auf der rechten Seite sehen wir die Kristallkugel und diese zeigt in der Zusammenfassung in der Mitte in der Tat an, dass der Euro auch am Montag unter Druck steht. Sehen wir in die linke Auswahliste, dann finden wir zwei Währungspaare mit dem Euro an 4. und 5. Stelle.

Fangen wir deswegen mit dem EUR/USD an.

EUR/USD - bearish

Dieser Charft zeigt es soganr boch etwas besser, wir haben eine wichtige Unterstützung aus dem Markt genommen und nun stehen neue Tiefs als Kursziel an. Die Kursspanne für den Montag liegt bei 103 Pips - leider ist diese Patternformation noch nicht sehr häufig aufgetreten. Doch dazu komme ich noch. Sehen wir erst einmal auf die Daten für den Montag im EUR/USD.

"Normal" wären hier 116 Pips - das sieht mit den 109 Pips schon positiv aus, doch noch viel besser ist, wir haben am Montag auch den schwächsten Wochentag. Nur 38% aller Schlusskurse der letzten 12 Monate lagen im Plus, damit haben wir einen großen Vorteil für unser bearishes Setup! Wie steigen wir nun ein? Diese Angaben erhalten Sie direkt im ForexBull.

Was mich noch etwas stört, ist die geringe Anzahl - von gerade mal 24 mal - wo diese Patternformation auftrat. Dafür benötige ich nun mehr Unterstützung. Optimal ist für den Montag das folgende Währungspaar - EUR/GBP.

EUR/GBP - Bearish

Hier haben wir nun gleich drei bearishe Formationen und alle drei stimmen mit dem Gesamtbild für den Euro überein - er ist stark unter Druck! Wie hoch die Korrelation zwischen EUR/USD und EUR/GBP ist, zeigt folgende Matrix aus dem ForexBull.

Korrelationsmatrix

Die Korrelation liegt bei 0,92! Dies bedeutet, dass die Kursbewegung des einen Paares zu 92% vom anderen Paar nachgemacht werden - viel besser geht es nicht mehr. Wer also in den EUR/USD short einsteigen möchte, der kann den EUR/GBP dazu nutzen, einen Fehltrade zu vermeiden, denn für eine Shortposition, muss es auch hier nach unten gehen!

Zum Schluß noch die Wirtschaftsdaten für den Montag!

Nicht wirklich viel und wohl auch mehr die Ruhe vor dem Sturm!

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die neue Woche!

Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen