Wochenausblick - Währungen KW 42 - Rekordhöhen im AUD und CHF

Drucken Speichern

Sonntag, 17. Oktober 2010 14:55:00

Der USD gerät weiter unter Druck und zwei Währungen steigen weiter und weiter. Wenn wir uns die Entwicklung seit diesem Jahr ansehen, dann fällt folgendes auf:

Der Euro ist immer noch im Minus und der Dollarindex ist jetzt leicht im Minus. Doch die Top Gewinner 2010 sind bis jetzt der AUD mit 11,10% und das JPY mit 12,39%. Nun stellt sich die Frage, geht es dort weiter?

Dafür habe ich folgende Übersicht erstellt.

Drei Währungen stehen knapp unter ihrem historischem Hoch - AUD, CHF und das JPY. Dagegen steht der USD kurz vor seinem historischem Tief! Doch nur zwei Währungen haben wirklich neue Höchststände markiert - der AUD und der CHF. Der Yen hat dies noch vor sich.

Sehen wir uns nun den aktuellen COT Report für die Währungen an. Ich verwende den COT Report, um Marktübertreibungen und damit zukünftige Wendepunkte zu erkennen.

G6 A - AUD, B - GBP, C - CAD, E - EUR, J - JPY, S - CHF

Aktuelle Übertreibungen in einer Position der Commercials oder der Hedge Funds gibt es nicht, nur die Privaten haben im GBP eine extreme Longposition aufgebaut. Zwar haben die Commercials im AUD und im CHF schon massive Shortpositionen aufgebaut, doch die Trendtreiber die Funds haben noch etwas Luft nach oben. Im GBP und im CAD sieht es sogar noch besser aus. Der EUR selber ist nach dem COT Report im neutralen Bereich angesiedelt.

So erhalten wir aktuell nicht wirklich eine klare Information aus diesen Zahlen - deswegen müssen die Chart her!

EUR/USD

Der Euro ist auf dem Weg nach oben und dies stimmt mit der Saisonalität überein. Eine wichtige Widerstandszone ist nun durchbrochen wurden, der Weg nach oben ist nun frei. Noch fehlen knapp drei Prozent, um aus dem Jahresminus herauszukommen. Auf einen Rücksetzer zu warten, um neu einzusteigen, wäre eine gute Strategie.

CHF/USD

Ein Rekordhoch nach dem anderen, noch nie war der USD so wenig wert und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Die Saisonalität hat zwar ein Zwischenhoch erreicht, doch langfristg zeigt sie weiter nach oben. Der ADX - roter Pfeil - zeigt eine Extremsituation an und damit eine bevorstehende Gegenbewegung. Daher rechne ich hier mit einer starken Kurskorrektur - ein Longeinstieg ist zu früh oder besser zu spät!

AUD/USD

Der AUD befindet sich klar im Aufwärtstrend und hat sein Allzeithoch überwunden. Dabei ist aber immer noch keine Extremsituation erreicht, die Positionen haben noch nicht die Höhen erreicht und auch der ADX zeigt nur die Stärke des Trendes an. Der AUD ist durch seine Rohstoffen weiter der wirklich sichere Hafen - hier stimmt alles, die gesunde Wirtschaft, die Rohstoffe und auch die nahe Zukunft. Dem CHF fehlen die notwendigen Rohstoffe!

JPY/USD

Der Yen ist ganz klar vom Chart her an einem Wendepunkt angekommen. Auch die Saisonalität hat nun einen Wendepunkt erreicht. In den letzten Jahren ging es danach immer wieder nach unten. Obwohl der JPY ganz klar seit dieser Zeit auch im Aufwärtstrend sich befindet. Kursziel für die Korrektur ist die untere Seite des Kanals!

Jetzt haben wir die langfristigen Aussichten der interessantesten Währungen gesehen, wie geht es aber nun in der kommenden Woche weiter? Ich verwende dazu den ForexBull - eine Software, die mir profitable Patternformationen herausfiltert. Dabei liegt die Wahrscheinlichkeit immer über 60 Prozent und in Verbindung mit der Korrelationsmatrix und dem Wochentag (bullish oder bearish) eine sehr mächtige Waffe. Hier der Blick für den kommenden Wochenverlauf aus der Kristallkugel des ForexBulls.

Der USD ist für die kommende Woche weiter stark unter Druck, dafür hat der EUR positive Chancen auf neue Höhen. Doch dies ist nur eine Momentanalyse, die kommenden Wirtschaftsdaten werden die Karten jeden Tag neu mischen, deswegen achten Sie auf die Wirtschaftsdaten!

Wenn Sie dann eine Trade eingehen wollen - ein guter Filter um Verluste zu vermeiden, ist die Korrelationsmatrix vom ForexBull.

Rot zeigt eine gemeinsame und Blau eine entgegengesetzte Korrelation an. Je stärker die Farbe, um so höher der Zusammenhang. Meine Empfehlung ist, steigen Sie immer nur dann in eine Währungspaar ein, wenn dies in Abstimmung mit den gemeinsamen Korrelationswerten übereinstimmt.

Viel Erfolg und gutes Trading!

Mike C. Kock

www.Mike-Kock.de

P.S.: Wenn Sie nun jeden Tag eine Forex Analyse haben möchten, ich fertige dies für die Nutzer des ForexBulls an.

Anzeige
 

Newsletter

Abonnieren Sie kostenlos den Mike C. Kock Newsletter weiter

Archiv

18.05.12 Edelmetalle - noch keine Trendwende
17.05.12 Soybeans - steigen sie wieder oder geht es weiter nach unten
15.05.12 Kaufsignal im Gold auf Wochenbasis
16.04.12 Montag - die Chancen in den Rohstoffmärkten
16.04.12 Die Chancen im Forexmarkt am Montag

Weitere Artikel im Archiv

Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen