Wochenausblick auf den Euro - FXCM Research

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Samstag, 10. April 2010 20:28:00

Wochenausblick - Euro - KW 15

Die Euro Schwierigkeiten könnten ihren Höhepunkt erreichen, wenn Griechenland die nächste Schuldversteigerung einleitet.

Grundsätzliche Vorhersage für den Euro: Bearish

  • Trichet der Europäischen Zentralbank redet die Probleme von Griechenland unter den Tisch
  • die Technischen Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild für den Euro, aber er neigt nach unten

Der Euro beendete diese Woche tiefer gegenüber den US-Dollar und den anderen Hauptwährungen, die durch den andauernden Aufruhr auf griechischen Schuldmärkten und der greifbaren Gefahr gejagt sind, dass Griechenland Finanzsicherheitsleistungen vom Internationalen Währungsfonds und den Mitgliedern von Gefährten European Monetary Union verlangen würde.

Die Ratingagentur Fitch stufte Griechenlands zwei Stufen nach unten. Gerüchte, dass eine Sicherheitsleistung des EU/IWF von-€ 20-25 Milliarden nahe bevorstehend war, erwiesen sich als unbegründet. Damit ist die erhoffte Entspannung wieder weit weg. Ungeachtet dessen ob der IWF und/oder die EU Griechenland finanzielle Unterstützung anbieten, ist es aktuell durch die vielen Gerüchte sehr schwer kurzfristige Bewegungen des EUR/USD vorher zu sagen.
Die Gefahr von den neuen wirtschaftlichen Daten der nächsten Woche - siehe Grafik - könnten einige kurzfristige Kursspikes auslöst werden.
Wir erwarten keine besonders großen Bewegungen aber es ist wichtig, diese reale News - Gefahr auf dem Radar zu behalten und manchmal das Unerwartete zu erwarten.

Unser Fokus wird allein auf die fiskalischen Schuldentwicklungen gerichtet sein und der geplanten Versteigerung für die griechische Schulden am Dienstag.
Man bemüht sich, insgesamt-€ 1,6 Milliarden durch die kommende Schuldversteigerung zu erheben.

In den meisten Situationen sollte eine solch kurzfristige Verschuldung preiswert kommen, weil die Kapitalanleger bedeutende Risikoprämien auf der schnell werdenden Schuldentilgung nicht fordern. Doch zeigt ein schneller Blick auf die Forwardkurve für die griechische Schuldverschreibungen, dass fast alle Obligationen - ob, in 26 Wochen oder im 10 Jahr-Bereich ebenso viele 600 Basispunkte über ihren gleichwertigen Produkten aus Deutschland liegen. Solch eine unglaublichen Ausweitung ist ein schlechtes Zeichen für die kommende Versteigerung; weiterer Kapitalbedarf wird wahrscheinlich nur die Marktängste verschlimmern und könnte die kritische Situation als andauernd und legitim beweisen.

Die fiskalische Sorgen bleiben die größte Gefahr für die Eurozone und wohl für den Euro selbst. Viele glauben, dass eine IWF-geführte Sicherheitsleistung immer unvermeidlicher für Griechenland wird und die Unklarheit nach den spezifische Details der Sicherheitsleistung werden weiter einen starken Druck auf den Euro legen. Wir fragen uns daher, ob irgendwelche konkreten Aussagen eine Wiederauferstehung des Euros verursachen würde. Solch ein Ergebnis ist natürlich möglich aber wir bleiben skeptisch, dass Finanzhilfe das Wundermittel für die fiskalischen Probleme des Euro ist. Es genügt, um zu sagen, dass irgend etwas möglich sein könnte und die Händler reagieren sofort.

Written by David Rodriguez

Welche Top News stehen für die kommende Woche an?

Die US Wirtschaft steht im Vordergrund - für den Euro ist nur die weitere Entwicklung mit Griechenland entscheidend (und natürlich die Gerüchte die auch nächste Woche wieder zu lesen und zu hören sind).

Mike C. Kock
für FXCM Research

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Mike C. Kock ist als Experte bei brainGuide aufgenommen